Guthabenkonto

Guthabenkonto Testsieger April 2017:
norisbank Guthabenkonto

Fragen und Antworten rund um das Guthabenkonto

Egal ob für die Gehaltsüberweisungen, Rechnungen oder zum Bargeldabheben – ein Girokonto ist für den täglichen Finanzverkehr absolut notwendig. Damit jeder deutsche Bürger ohne Einschränkungen Zugriff auf ein Konto für seine täglichen Geldgeschäfte hat, gibt es das Guthabenkonto, auch Jedermannkonto genannt. Das Girokonto für Jeden!

Was ist ein Guthabenkonto?

Ein Guthabenkonto ist ein Girokonto auf Guthabenbasis. Das heißt, dass für alle Geldgeschäfte, zum Beispiel Geld abheben oder Überweisungen, nur das tatsächlich auf dem Konto vorhandene Geld verwendet werden kann. Beim klassischen Girokonto ist dies anders: Hier können auch Lastschriften und Daueraufträge das Konto durch geduldete Überziehungen ins Minus bringen. Außerdem wird entsprechend der Bonität des Kunden ein Dispokredit gewährt.


Umgangssprachlich wird das Guthabenkonto oft auch als „schufafreies Girokonto“ bezeichnet, auch wenn dies nicht ganz korrekt ist. Das liegt daran, dass man dieses Konto ohne Schufa Einfluss erhalten kann. Normalerweise wird bei einer Kontoeröffnung die Bonität des Antragstellers bei der Schufa überprüft. Ist diese zu schlecht, wird der Kontoantrag abgelehnt. Aber genau für solche Menschen ist das Guthabenkonto gedacht. Sie haben die Möglichkeit ein Girokonto trotz negativer Schufa Bewertung zu erhalten.


Für die Bank ist es nicht allzu risikoreich, ein solches Konto trotz negativer Schufa Bewertung zu gewähren, da man mit dem Guthabenkonto nur über eingezahltes Guthaben verfügen kann und keine Kredite oder Schulden bei der Bank aufnimmt.

Was ist ein Jedermannkonto?

Jedermannkonto ist ein anderer Begriff für Guthabenkonto, der sich bei der Einführung eingebürgert hat. Ziel war es, auch Menschen mit schlechter Bonität den Zugang zu einem Girokonto zu ermöglichen, damit diese ungehindert am täglichen Finanzverkehr teilnehmen können. Ein Girokonto für Jedermann also. Ein weiterer Name für das Guthabenkonto, ist Bürgerkonto; so bezeichnen zahlreiche Sparkassen das Jedermannkonto. Seltener wird dagegen der Begriff Prepaid Girokonto genutzt.

Wer erhält ein Guthabenkonto?



Geld, Münzen und Unterlagen

Grundsätzlich kann jeder deutsche Bürger ein Guthabenkonto eröffnen, da diese Kontoart für alle zugänglich ist. Allerdings entscheiden sich viele lieber für ein klassisches Girokonto, um Vorzüge wie zum Beispiel einen Dispokredit nutzen zu können. Wer so einen Kredit nicht in Anspruch nehmen und seine Finanzen besser unter Kontrolle halten möchte, kann sich auch für ein Guthabenkonto, das nur auf Guthabenbasis geführt wird, entscheiden.


Meistens wird ein Guthabenkonto von Menschen genutzt, die sich derzeit in einer schlechten finanziellen Situation befinden. Zu einem Girokontoantrag gehört auch immer eine Schufa-Abfrage, bei der die Bonität festgestellt wird. Ist sie zu schlecht, wird kein Girokonto gewährt.


Alternativ wird dann das Guthabenkonto angeboten. Da es nur mit einem Guthaben geführt werden kann, besteht also nicht die Gefahr, dass sich der Kunde weiter verschuldet und die Bank muss sich ebenfalls keine Sorgen machen, ob Schulden zurückgezahlt werden.

Übrigens funktionieren auch viele Kinder- und Jugendkonto als Guthabenkonto. Da Kinder und Jugendliche in der Regel über kein Einkommen verfügen, daher in dem Sinne keine Bonität haben, wird ihnen ebenfalls meist nur eine spezielle Form des Guthabenkontos für Kinder und Jugendliche angeboten.

Gibt es das Guthabenkonto ohne Schufa Prüfung?

Viele glauben, dass es sich bei dem Guthabenkonto um ein Girokonto ohne Schufa Prüfung handelt, das ist aber nicht ganz korrekt. Es müsste eher heißen: Girokonto trotz Schufa Prüfung. Egal welches Finanzprodukt man bei einer Bank beantragt, es wird immer eine Schufa-Abfrage durchgeführt. Entscheidend beim Guthabenkonto ist, dass ein negatives Ergebnis keinen Einfluss auf die Kontovergabe hat. Dennoch überprüfen die Banken mit Hilfe der Schufa die angegebenen Daten.


Angebote, die zum Beispiel ein „Girokonto ohne Schufa mit Dispo“ versprechen, sind daher meist unseriös. Bei jedem Kontoantrag wird eine Überprüfung vorgenommen und jede Art von Kredit, also auch ein Dispokredit, benötigt eine ausreichende Bonität. Wird die finanzielle Situation eines Antragstellers negativ beurteilt, hat dieser bei seriösen Anbietern meist keine Chance ein Girokonto mit Dispo zu erhalten.

Wer oder was ist die Schufa und warum bekommt man kein Konto ohne Schufa?

Die Schufa ist ein Unternehmen, das für ihre Kunden (zum Beispiel Banken, Versicherungen und Mobilfunkanbieter) Finanzdaten der deutschen Bürger sammelt und diese auf Anfrage zur Verfügung stellt.


Der Begriff „Schufa“ wird gerne auch für das Verfahren verwendet, bei dem Kreditinstitute die Daten von Kunden abfragen. Tatsächlich hieß das Unternehmen früher Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, wodurch sich die Abkürzung Schufa einbürgerte. Heute heißt das Unternehmen einfach Schufa Holding AG.


Auch wenn die Schufa nicht der einzige Anbieter für die Abfrage von Finanzdaten ist, so wird ihr Service dennoch von den meisten Kreditinstituten verwendet. Bei jeder Antragstellung eines Finanzprodukts, egal ob Konto, Kredit oder Kreditkarte, wird die finanzielle Situation überprüft. Ebenso werden persönliche Daten, wie zum Beispiel die Anschrift, abgeglichen. Auch wenn bei einem Guthabenkonto die Bonität keine Rolle spielt, kann mit Hilfe der Schufa die Richtigkeit aller Daten überprüft werden.

Was unterscheidet ein Guthabenkonto von einem Girokonto?



Junge Frau mit Unterlagen

Der wichtigste Unterschied zwischen einem Guthabenkonto und einem Girokonto ist, dass mit dem Guthabenkonto stets nur das auf dem Konto befindliche Guthaben für sämtliche Transaktionen verwendet werden kann. Man spricht auch davon, dass das Guthabenkonto nur im Haben geführt werden kann.


Beim Girokonto kann darüber hinaus ein Dispokredit in Anspruch genommen werden. Das heißt, auch wenn kein Geld mehr auf dem Konto ist, können Transaktionen ausgeführt werden und das Konto rutscht ins Minus. Der Kontoinhaber muss diesen Betrag dann ausgleichen. Solange er dies nicht tut, werden zusätzlich Zinsen für den Dispokredit fällig.


Außerdem gilt bei einem Girokonto die geduldete Überziehung, das heißt man kann auch ohne speziell eingerichteten Dispokredit oder über den Dispokredit hinaus Geldgeschäfte ausführen. Diese Geldgeschäfte werden von der Bank auch ohne konkreten Darlehensvertrag ausgeführt. Es handelt sich bei den geduldeten Überziehungen um ein Entgegenkommen der Bank, die dank Bonitätsnachweisen des Kunden davon ausgeht, dass die Überziehungen ausgeglichen werden.

Gibt es ein kostenloses Guthabenkonto?

Viele Banken werben mit kostenlosen Girokonten, das heißt, dass keine Kontoführungsgebühren erhoben werden. Ein kostenloses Guthabenkonto wird eher selten angeboten. Die meisten Banken erheben eine geringe Gebühr. Dies liegt daran, dass bei vielen kostenlosen Girokonten ein Mindestgehaltseingang gefordert ist oder aber entsprechend die Dispozinsen erhöht sind, um die fehlenden Kontogebühren auszugleichen. Da ein Guthabenkonto grundsätzlich keinen Dispokredit hat und auch kein Gehaltseingang gefordert werden kann, wird dies mit einer kleinen Gebühr ausgeglichen.

Wer bietet Guthabenkonten an?

Bisher haben die Banken sich selbst verpflichtet ein Konto für jedermann anzubieten. Dies könnte sich nun ändern. 2014 hat das EU-Parlament beschlossen, dass alle EU-Bürger einen gesetzlich verankerten Anspruch auf ein Basis-Girokonto haben. An einer entsprechend verpflichtenden Regelung für die Banken wird gearbeitet. Sollte diese in Kraft treten, wird sicher auch in diesem Bereich ein Kokurrenzdruck entstehen. Dies führt oft zu besseren Angeboten, denn jede möchte sich als beste Bank hervortun und so Kunden gewinnen.


In einigen Bundesländern sind die Sparkassen dazu verpflichtet ein Jedermannkonto anzubieten. Bei allen anderen Banken geschieht dies auf freiwilliger Basis. Die meisten werben allerdings nicht mit diesem Konto und vergeben es nur auf Nachfrage. Oder aber sie bieten es als Alternative an, falls die Bonität für ein Girokonto nicht genügt, so wie es bei dem norisbank Guthabenkonto der Fall ist.


Angebote die ein „Konto ohne Schufa mit Dispo“ oder ähnliches anbieten, sind dagegen meist unseriös. Insbesondere bei ausländischen Anbietern, deren AGBs undurchsichtig erscheinen, ist Vorsicht geboten.

Was ist ein Pfändungsschutzkonto?

Oft hört man im Zusammenhang mit einem Guthabenkonto auch den Begriff Pfändungsschutzkonto oder P-Konto. Dies liegt daran, dass ein Pfändungsschutzkonto eine Sonderform des Guthabenkontos ist. Ein P-Konto wird ebenfalls nur auf Guthabenbasis geführt. Darüber hinaus kann man festlegen, dass ein gewisser Betrag pfändungsfrei ist.


Pfändungsfrei bedeutet, dass dieser Grundbetrag nicht im Zuge einer Kontopfändung mit beschlagnahmt werden kann. Damit soll die Existenz eines Schuldners gesichert werden. Jede Bank ist gesetzlich verpflichtet auf Antrag ein Giro- bzw. Guthabenkonto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln. Allerdings kann jeder Bürger nur ein einziges P-Konto besitzen. Außerdem wird der Antrag für ein Pfändungsschutzkonto an die Schufa gemeldet.

Eignet sich ein Guthabenkonto auch für Kinder, Jugendliche und Studenten?


Blondes Mädchen mit Sparschwein

Kinder und Jugendliche verfügen in der Regel über kein eigenes Einkommen, wenn man von Taschengeld absieht. Außerdem sind Minderjährige noch nicht selbst haftbar, das bedeutet, das bei Schulden die Eltern einspringen müssen. Deshalb wird in der Regel Kindern kein Girokonto mit Dispokredit angeboten.


Vom Prinzip her werden Kinder- und Jugendkonten wie ein Guthabenkonto geführt. Jedoch haben viele Banken Spezial-Angebote mit deutlichen Vorteilen im Programm. Man möchte durch diese Vergünstigungen eine frühe Kundenbindung erreichen. Für Kinder und Jugendliche ist es daher sinnvoll nach passenden Angeboten speziell für Minderjährige Ausschau zu halten.

Gibt es beim Guthabenkonto Extras wie Kreditkarten und Tagesgeldkonten?

Die Angebote der Banken unterscheiden sich auch beim Guthabenkonto. Generell gibt es zu einem Guthabenkonto keine Finanzprodukte, die auf Darlehensbasis funktionieren. So erhält man keine klassische Kreditkarte zu seinem Konto, wie es zum Beispiel bei vielen Girokonten der Fall ist.


Dennoch gibt es Banken, die zum Guthabenkonto eine Prepaid Kreditkarte anbieten. Diese Kreditkartenform funktioniert nur mit Guthaben, sprich nur was auf das Kreditkartenkonto eingezahlt wurde, kann auch ausgegeben werden. Auch ein kostenloses Tagesgeldkonto wird gerne mit angeboten. Natürlich gibt es auch Guthabenkonten ohne Extras. Ein Blick auf die Anbieterdetails lohnt sich hier.

Gibt es Zinsen auf das Guthabenkonto?

Die Verzinsung eines Guthabenkontos ist ähnlich dem eines Girokontos. Das Konto ist nicht für das Sparen geeignet, sondern soll in erster Linie als Transaktionskonto genutzt werden. Daher gibt es, je nach Anbieter, keine oder kaum Guthabenzinsen auf dem Jedermannkonto. Das generell niedrige Leitzinsniveau trägt zusätzlich dazu bei, dass eine Geldanlage auf dem Giro- bzw. dem Guthabenkonto wenig sinnvoll ist.

Wie kann man ein Guthabenkonto eröffnen?

Leider gibt es kein allgemeingültiges Verfahren, wenn man ein Guthabenkonto eröffnen will. Die Vorgehensweise unterscheidet sich dabei von Bank zu Bank. Bei einigen kann man ein Guthabenkonto online eröffnen, bei andern wie zum Beispiel der Sparkasse, kann man nur in einer Filiale einen entsprechenden Antrag stellen. Bei anderen Banken wiederum, kann man auch ganz einfach ein Guthabenkonto online eröffnen.

norisbank Guthabenkonto eröffnen

Das norisbank Guthabenkonto kann man nur indirekt online eröffnen. Stellt man bei der norisbank einen Girokontoantrag, wird zunächst eine Bonitätsprüfung bei der Schufa gemacht. Ist die Bonität unzureichend für das Girkonto, bietet die norisbank ihrerseits das Guthabenkonto als Alternative an. Anders als das Girokonto der norisbank ist das Guthabenkonto nicht kostenlos. Für die Kontoführung werden Gebühren erhoben. Die aktuellen Kosten können dem Preis- und Leistungsverzeichnis der norisbank entnommen werden.

Das bietet ein Guthabenkonto:

  • Girokonto auf Guthabenbasis
  • unabhängig von der Bonität
  • Bargeldabhebungen
  • Überweisungen und Daueraufträg
  • Konto für Geldeingänge
  • Online-Banking
  • Referenzkonto für andere Konten
  • Schutz vor Verschuldung und vollkommene Finanzkontrolle
  • Prepaid-Kreditkarte möglich
  • kein Dispokredit
  • keine geduldete Überziehungen

→ Geeignet für Menschen mit unzureichender Bonität; Kinder; Personen, die Dispokreditschulden vermeiden möchten.

Unser Tipp:

Die norisbank bietet bei geringer Bonität ein Guthabenkonto an:

Direkt zur norisbank »

Das bietet ein Girokonto:

  • Bargeldabhebungen
  • Überweisungen
  • Daueraufträge
  • Konto für Geldeingänge
  • Dispositionskredit
  • geduldete Überziehungen
  • Online-Banking
  • Referenzkonto für andere Konten
  • Kreditkarte zum Girokonto möglich
  • Bonitätsnachweis erforderlich
  • Gefahr der Verschuldung durch Dispokredit

→ Geeignet für alle Menschen über 18 mit ausreichender Bonität, die einen Dispokredit nutzen möchten.

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