Festgeld Vergleich: Geldanlage mit Zinssicherheit

In Zeiten niedriger Zinsen bieten Festgelder die vergleichsweise besten Konditionen für Sparer:innen. Sie können ihr Geld über einen festen längeren Zeitraum anlegen und erhalten dafür mehr Zinsen als auf dem Girokonto oder bei einem Tagesgeld. Und dabei ist ein Festgeldkonto heutzutage schnell eröffnet. Den ganzen Prozess kannst du von zu Hause steuern. Innerhalb weniger Tage ist dein Geld angelegt.

Bei Festgeldkonten sind auch Anlagen im europäischen Ausland möglich und mittlerweile weit verbreitet. Hierbei gilt die europäische Einlagensicherung. Dein Erspartes ist also auch im Ausland sicher.

Anlagebetrag
Euro
Anlagedauer
 
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 27.09.2020. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2017 financeAds.net
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Was ist ein Festgeldkonto?

Das Festgeld ist eine Anlageform, die zum langfristigen Sparen genutzt wird. Auf einem Festgeldkonto wird dabei ein bestimmter Geldbetrag deponiert. Zusätzlich wird eine Laufzeit festgelegt, die das angelegte Geld auf dem Festgeldkonto verbleiben soll. In dieser Zeit wird das Geld auf dem Konto verzinst.

Zu den Besonderheiten des Festgeldes gehört, dass die Zinsen für Festgeld bereits am Anfang der Laufzeit festgeschrieben werden und sich für die gesamte Anlagelaufzeit nicht mehr ändern. Im Gegenzug sind aber nicht nur die Zinsen festgeschrieben, sondern auch das Guthaben ist fest angelegt. Das bedeutet, es ist während der gesamten Laufzeit für den Kunden nicht verfügbar. Daher auch der Name Festgeld.

Vor- und Nachteile von Festgeld

Die Geldanlage Festgeld bietet einige Vorteile, die sie für das langfristige Sparen attraktiv macht. Allerdings solltest du auch ein paar Negativmerkmale beachten.

Pro
  • Attraktivere Zinsen als auf kurzfristigere Anlagen wie z.B. Tagesgeld
  • Fester Zinssatz für die gesamte gewählte Laufzeit
  • Bei längeren Laufzeiten oft Zinsboni
  • Sichere Geldanlage dank Einlagensicherung
  • Kostenlose Kontoführung
Kontra
  • Zinsniveau sinkt immer weiter
  • Keine tägliche Verfügbarkeit über das Guthaben

Alternativen gesucht?

Festgeld ist doch nicht so dein Ding? Willst du mehr Flexibilität, eignet sich eventuell ein Tagesgeldkonto für dich. Möchtest du mehr Rendite und bist bereit, ein höheres Risiko einzugehen, lohnt sich eher ein Depotkonten für dich. Du willst etwas ganz Neues ausprobieren? Dann schau doch mal zu unseren Vergeichen für Crowdinvesting oder Robo-Advisor.

Langfristig sparen mit Festgeld

Beim Festgeld gibt es zwei wichtige Faktoren. Zum einen die Laufzeit, zum anderen die Festgeldzinsen. Je besser du diese beiden Punkte abstimmst, desto größer sind die zu erwartenden Gewinne aus der Festgeldanlage. Ein Blick in den Festgeld-Vergleich hilft dabei, einen Eindruck davon zu erhalten, wie wichtig diese beiden Aspekte sind.

Laufzeit überlegt wählen

Festgeld wird relativ gut verzinst – zumindest für heutige Maßstäbe. Dies liegt daran, dass man das Geld für eine gewisse Zeit fest anlegt. In dieser Zeit kann man nicht über das Geld verfügen. Üblicherweise werden die Laufzeiten in Jahresschritten angeboten, wobei in der Regel ein Jahr die kürzeste mögliche Anlagezeit ist. Bei der maximalen Laufzeit variieren die Angebote. Einige Banken bieten Festgeldkonten mit Laufzeiten von bis zu 120 Monaten an, andere stellen deutlich geringere Zeiträume zur Verfügung.

Je länger du dein Geld anlegst, umso bessere Festgeld-Zinsen erhältst du. Im Festgeld-Vergleich kannst Sie diesen Zusammenhang deutlich erkennen, wenn du für die gewünschte Anlagesumme die Laufzeit änderst. Generell solltest du bei der Wahl der Laufzeit bedenken, dass während der gesamten Zeit nicht über das Geld verfügt werden kann. Du solltest also genau planen, für wie viele Jahre du auf dein Geld verzichten willst.

Zinsen: Festgeld vergleichsweise attraktiv

Im Gegensatz zu anderen Kontoarten wie dem Sparbuch schneidet beim Zinsvergleich das Festgeld vergleichsweise gut ab, da bei diesem die Zinsen etwas höher sind als auf andere Sparkonten. Dies liegt auch daran, dass das angelegte Geld während der Laufzeit gebunden bleibt und für den Kunden nicht verfügbar ist.

Festgeld für Kinder

Die langfristige Perspektive und die vergleichsweise gute Zinssituation beim Festgeld machen die Anlage auch als Sparprodukt für den Nachwuchs interessant. Du sollten allerdings nicht die Augen davor verschließen, dass das allgemeine Zinsniveau momentan sehr niedrig ist. Banken bieten mittlerweile bei der Geldanlage für Kinder auch andere Alternativen wie beispielsweise ein Wertpapierdepot für Kinder an.

Der Zinssatz wird bei Eröffnung des Festgeldkontos festgelegt und kann sich während der gesamten Laufzeit nicht ändern – selbst wenn das Geld für zehn Jahre angelegt wird. Die Zinserträge werden in der Regel am Jahresende auf das angegebene Referenzkonto ausgezahlt. Es gibt aber auch Varianten, bei denen die gesamten Zinsen erst am Ende der Laufzeit gutgeschrieben werden.

Festgeld Zinsen: Vergleich hilft bei der Auswahl

Ein Festgeld Zinsvergleich hilft dabei, verschiedene Kontoangebote zu sichten. Beachte, dass beim Festgeld in der Regel nicht der Anlagebetrag entscheidender Faktor bei der Zinshöhe ist, sondern die Laufzeit. Im Festgeld-Vergleich können verschiedene Laufzeiten und Anlagesummen berechnet werden.

Festgeld-Konditionen

Neben lukrativen Zinsen sollte man die weiteren Konditionen bei der Angebotssuche nicht außen vor lassen. Ein Blick auf die Preistabellen der Anbieter lohnt sich in jedem Fall. Nicht alle Festgeldkonten sind vollständig kostenlos. Kosten für Kontoauszüge oder sonstige Bearbeitungsgebühren sollten vermieden oder zumindest mit eingeplant werden.

Mindestanlagesumme

Bei Festgeldkonten ist es üblich, größere Geldsummen anzulegen. Einige Banken haben daher Mindestanlagesummen. Das bedeutet, dass man nur ein Festgeldkonto eröffnen kann, wenn man mindestens die geforderte Mindestsumme anlegt. Viele Anbieter beginnen bei einem Betrag von 1.000 Euro, es gibt aber auch Banken die erst ab 10.000 Euro Anlagebetrag einer Kontoeröffnung zustimmen. Im Festgeldkonto-Vergleich ist die entsprechende Mindesteinlage vermerkt.

Neben der Mindestanlagesumme gibt es auch eine Grenze nach oben: Die Maximaleinlage ist ebenfalls anbieterabhängig. Wer mehr Geld anlegen möchte, muss gegebenenfalls mehrere Festgeldkonten eröffnen und das Geld entsprechend verteilen.

Festgeldkonto kündigen

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt der Festgeldkonto Konditionen sind die Kündigungsregelungen. Nicht alle Banken bieten auch eine vorzeitige Kündigung an. Unter Umständen kannst du dann während der Laufzeit nicht einmal das Konto kündigen, sondern musst auf das Auslaufen des Vertrags warten. Unter den beste Banken im Vergleich bieten einige aber auch eine vorzeitige Kündigung beim Festgeld an. Dann wird in der Regel nur das angelegte Geld, nicht aber die bis dahin erhaltenen Zinsen ausgezahlt.

Sicherheiten beim Festgeldkonto

Wer größere Geldsummen einer Bank anvertraut, möchte auch die Gewissheit haben, dass das Ersparte sicher ist. Die gesetzliche Einlagensicherung soll innerhalb Europas garantieren, dass auch im Fall einer Bankenpleite Kunden ihr Geld zurück erhalten. Bis 100.000 Euro sind die Anlagen dabei gesichert. Viele Banken sind zusätzlich noch in speziellen Verbänden organisiert, die höhere Beträge absichern. Im Festgeld-Vergleich ist aufgeführt, ob und mit welcher Einlagensicherung der entsprechende Anbieter das Sparguthaben seiner Kunden absichert.

Festgeldkonto online eröffnen

Die meisten Festgeldkonten kannst du inzwischen einfach online eröffnen. Vom Festgeld Vergleich aus lässt du dich direkt zum entsprechenden Anbieter weiterleiten. Dort musst du dann lediglich noch ein Antragsformular ausfüllen und die unterschriebenen Unterlagen zusammen mit der Bestätigung aus dem Post-Ident-Verfahren an den Anbieter schicken. Alternativ kannst du deine Identität in der Regel auch online über das Video-Ident-Verfahren nachweisen.

Mit Vergleich Festgeld clever anlegen

Die Zinsen beim Festgeld im Vergleich mit anderen Anlageformen sind vielversprechend. Um noch bessere Resultate zu erzielen lohnt es sich nach den besten Zinsen Ausschau zu halten. Mit einem Vergleich kannst du ganz einfach zahlreiche nationale und internationale Anbieter von Festgeldkonten gegenüberstellen. So kann jeder ganz einfach sein bestes Festgeldkonto finden, das allen Ansprüchen genügt.

Häufige Fragen zum Festgeld

Deine Fragen wurden noch nicht beantwortet? Dann wirst du vielleicht hier fündig: Hier sind unsere FAQ rund zum Thema Festgeld.

Wie funktioniert ein Festgeldkonto?

Ein Festgeldkonto ist wie das gute alte Sparbuch: Du legst einen bestimmten Betrag für eine bestimme Zeit fest an. Das Geld kannst du in der Zeit nicht abheben. Dann erhältst du je nach Konto monatlich oder jährlich Zinsen gutgeschrieben.

Wo gibt es Festgeldkonten?

Fast jede Bank mit einem breiten Angebot hat ein Festgeldkonto. Allerdings gibt es auch Banken, die ihre Angebote mittlerweile eingestellt haben, weil die Zinsen zu niedrig sind. Dafür gibt es Geldanlageplattformen wie Weltsparen oder Savedo, bei denen du mit einem Account in verschiedene Produkte investieren kannst. So hast du auch auf Konten von anderen europäischen Banken Zugriff, die oft noch bessere Zinsen bieten.

Festgeld oder Tagesgeld – was lohnt sich mehr?

Das hängt von deinen Wünschen ab. Festgeld hat grundsätzlich höhere Zinsen, ist aber weniger flexibel. Tagesgeld kannst du jederzeit öffnen und schließen. Dafür können sich hier die Zinsen auch stets ändern. Beim Festgeld hingegen hast du für die gesamte gewählte Laufzeit Zinssicherheit.

Wie sicher ist Festgeld?

Die Konten unterliegen immer der Einlagensicherung der jeweiligen Bank. Diese liegt in ganz Europa bei mindestens 100.000 Euro pro Kopf, bei vielen Banken sogar weitaus mehr. Dein Geld ist also sicher.

Welche Laufzeit ist geeignet?

Je länger du dich festlegst, desto höher ist im Normalfall auch der Zins. Allerdings solltest du individuell planen, wie lange du auf dein Geld verzichten kannst. Bedenke, dass das Zinsniveau auch wieder steigen kann.

Redakteur aus Leidenschaft. ETFs, Online-Banking oder Sterbegeldversicherung: Komplexe Themen hinterfragt Tim so lange, bis er sie verstanden hat – und schreibt dann einen Service-Artikel.
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