Umsatzeinbrüche treffen Selbstständige hart: Bei Geschäftskonten Kosten sparen

Laptop und Kaffee auf dem Tisch

90 Prozent der Selbstständigen müssen aktuell Umsatzrückgänge verkraften, wie eine aktuelle Blitzbefragung unter 429 Selbstständigen und 167 Gründungsinteressierten von KfW Research zeigt. Bei mehr als der Hälfte der Selbstständigen sind über 75 Prozent der Umsätze weggebrochen, ein Drittel hat sogar gar keine Einnahmen mehr. „Die Corona-Krise bringt gerade für Gründer und junge Unternehmen enorme Herausforderungen mit sich – die erheblichen Umsatzeinbrüche führen zu großen Existenzsorgen und der Frage nach dem Fortbestand des Unternehmens“, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW.

Selbstständige passen Geschäftsmodelle an

Durch die staatlichen Hilfsangebote wie Einmalzuschüsse, Kurzarbeitergeld, KfW-Coronahilfe-Kredite oder Steuerstundungen können viele Selbstständige ihre akute existenzbedrohende Situation entschärfen. Zudem sei es ermutigend zu sehen, wie viele Selbstständige sich in der Not neu erfinden und ihre Geschäftsmodelle den akuten Herausforderungen anpassen. „Entscheidend ist aber, dass alle in Wirtschaft und Gesellschaft mit ihrem Verhalten dazu beitragen, den gegenwärtigen Ausnahmezustand so kurz wie möglich zu halten. Dann werden umso mehr diese Krise überstehen“, so Köhler-Geib.

Günstige Geschäftskonten helfen, Kosten zu senken

Aufgrund der hohen Umsatzeinbrüche können die Selbstständigen oft ihre laufenden Kosten nicht mehr decken – für viele ist das existenzbedrohend. Staatliche Unterstützungen und kreative Geschäftsmodelle helfen. Aber auch die laufenden Kosten gehören auf den Prüfstand. Kredite, Mieten, Versicherungen, Dienstwagen – alles muss hinterfragt werden. Auch ein günstiges Firmenkonto hilft, die Kosten zu senken. Gleichzeitig ist das Geschäftskonto das zentrale Instrument, um die finanziellen Fäden einer Firma zusammen und die Kosten im Blick zu halten. Gerade beim Geschäftskonto unterscheiden sich die Angebote der Banken deutlich in Bezug auf Preis und Leistung. Unser Geschäftskonto-Vergleich gibt einen Überblick über die Konditionen und Leistungen wichtiger Anbieter.

Geschäftskonten im Vergleich: keine Kontoführungsgebühr und kostenlose Zusatzleistungen

Starter

Kontoführungsgebühr:

0 €

Kreditkarte:

1x kostenlos inklusive

Zusatzleistung:

3 Rechnungen pro Monat

Business

Kontoführungsgebühr:

0 €

Kreditkarte:

kostenlos inklusive

Überweisungen:

unbegrenzt kostenlos

Base

Kontoführungsgebühr:

0 €

Giro-Karte (Debit):

kostenlos inklusive

Überweisungen:

50 p.M. kostenlos

Gründer bleiben zuversichtlich

Unter dem Eindruck der existenzbedrohenden Lage, in der sich viele Selbstständige durch die aktuelle Krise befinden, wäre zu erwarten, dass viele Gründungspläne aufgegeben werden. Das ist aber offenbar nicht der Fall. Für nur zwei Prozent der Gründungsinteressierten ist die aktuelle Situation Anlass, den Weg in die berufliche Selbstständigkeit abzubrechen. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) hingegen halten an ihrem Gründungszeitplan fest. Das heißt aber auch, dass es zu einer Verlagerung der Gründungsaktivität von 2020 auf 2021 kommen dürfte, da 40 Prozent ihre Gründungspläne verschieben wollen.

Redakteur aus Leidenschaft. ETFs, Online-Banking oder Sterbegeldversicherung: Komplexe Themen hinterfragt Tim so lange, bis er sie verstanden hat – und schreibt dann einen Service-Artikel.
Stilisierte Sprechblasen in Schwarzweiß Diskussionsforum
>