Tagesgeld Vergleich: flexible Geldanlage mit hoher Sicherheit

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* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 01.07.2022. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2017 financeAds.net
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Immerhin ein bisschen Zinsen – und trotzdem täglich verfügbar: So lässt sich das Tagesgeldkonto in diesen Zeiten beschreiben. Du hast leicht bessere Renditen als bei einem Girokonto. Anders als beim Festgeld musst du dein Geld aber nicht für einen festen Zeitraum anlegen, sondern kannst jederzeit frei darüber verfügen.

Und das Beste: Der Zinssatz ist variabel! Das heißt, bei steigenden Zinsen wird sich der Zinssatz deines Tagesgeldkontos nach oben anpassen.

Wie andere Sparkonten sind mittlerweile auch Tagesgeldkonten im europäischen Ausland abschließbar. Dabei profitierst du von der europäischen Einlagensicherung. Eröffne dein Konto einfach online und du kannst dein Geld schon nach wenigen Tagen einzahlen und mit dem Sparen loslegen.

Was ist ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto ist eine besondere Form des Anlagekontos. Du zahlst Guthaben ein und bekommst Zinsen dafür. Du kannst es zwar nicht zum allgemeinen Zahlungsverkehr nutzen wie das Girokonto, es hat aber andere Vorteile:

Ähnlich wie auf einem Sparbuch legst du auf dem Tagesgeldkonto Geld an. Allerdings ist dieses flexibler. Denn anders als bei anderen Anlagekonten kannst du über das Geld auf deinem Tagesgeldkonto täglich verfügen.

Als Referenzkonto benötigst du ein Girokonto. Von diesem werden dann die Einzahlungen auf das Tagesgeldkonto getätigt. Zusätzlich ist das Sparguthaben durch die Einlagensicherung der Bank vor Verlust geschützt, falls das Kreditinstitut pleitegeht.

Vor- und Nachteile eines Tagesgeldkontos

Ein Tagesgeldkonto hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Bist du auf der Suche nach dem besten Tagesgeldkonto für dich, solltest du diese Punkte in deine Bewertung einbeziehen:

Pro
  • Täglich verfügbar und kündbar
  • Sichere Geldeinlage dank Einlagensicherung
  • Flexibel nutzbar
  • Neukundenboni bei einigen Angeboten
Kontra
  • Niedrige Zinsen
  • Teils Negativzinsen auf hohe Guthaben

Alternativen gesucht?

Dir sind die Zinsen auf Tagesgeldkonten zu niedrig? Für Sicherheitsbewusste lohnt sich ein Blick auf aktuelle Festgeldzinsen. Bist du risikofreudiger, solltest du dir Depotkonten anschauen. Auch Robo-Advisor und Crowdinvesting sind mittlerweile interessante Anlageformen.

Unterschiede zwischen Giro- und Tagesgeldkonto

Das Girokonto fungiert als Referenzkonto für das Tagesgeld. Darüber hinaus gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Kontoarten: Das Girokonto nutzt du für den täglichen Zahlungsverkehr. Überweisungen, Geld abheben und das Zahlen vor Ort laufen darüber. Auf dem Tagesgeldkonto dagegen deponierst du Guthaben und erhältst Zinsen dafür.

Giro- und Tagesgeldkonto sind die ideale Kombination für den Alltag. Das eine dient für alltägliche Geldgeschäfte, das andere zum flexiblen Sparen. Manche Banken bieten deshalb Giro- und Tagesgeldkonto-Pakete an.

Das beste Tagesgeldkonto finden

Good to know: Bei den Kombiprodukten findest du nicht unbedingt das beste Tagesgeldkonto. Meist ist es sinnvoller, ein Tagesgeldkonto unabhängig vom Girokonto zu wählen, denn so erhältst du die besten Zinsen.

Festgeld- und Tagesgeldkonto im Vergleich

Auch das Festgeldkonto wird gerne als Anlagekonto genutzt. Für Festgeld zahlen die Banken in der Regel höhere Zinsen. Das liegt daran, dass das Guthaben beim Festgeld für bestimmte Zeit gebunden wird. Das heißt, du kannst erst nach Ablauf der festgelegten Frist wieder über das Geld verfügen. Das Tagesgeld ist durch die tägliche Verfügbarkeit deutlich flexibler.

Von steigenden Zinsen profitieren

Das Tagesgeld wird im Grunde dazu genutzt, den Notgroschen zu deponieren, aber auch zum Sparen. Ein wichtiges Kriterium im Tagesgeld-Vergleich ist daher der Zinssatz. Denn je mehr Zinsen du erhältst, desto höher ist dein Sparertrag. Je nach Anbieter werden die Zinsen monatlich, quartalsweise oder jährlich gutgeschrieben. Der Betrag wird deinem Guthaben hinzugefügt.

In der Regel sind die Tagesgeldkonto-Zinsen nicht festgeschrieben, das heißt der Anbieter kann die Zinsen jederzeit an aktuelle Marktentwicklungen anpassen. Das kann ein Vorteil sein: Steigen die Zinsen, profitierst du direkt!

Zinsaktionen nutzen

Manche Banken bieten Aktionen, die für eine gewisse Zeit oder bis zu einem bestimmten Betrag bessere Zinsen garantieren. Neukundenaktionen, die einen besseren Zinssatz für sechs Monate oder ein Jahr festschreiben, gibt es immer wieder. Also: Augen auf!

Tagesgeldkonto eröffnen

Du kannst dein Tagesgeldkonto ganz einfach online eröffnen. Klicke im Vergleich einfach auf den Button „zum Anbieter“ und du wirst zu deiner favorisierten Bank weitergeleitet. Mit Klick auf den entsprechenden Button dort kommst du zu einem Online-Formular, das du ausfüllen musst. Neben persönlichen Daten, wie Adresse und Kontaktdaten werden auch Angaben zum Girokonto, das als Referenzkonto dienen soll, benötigt.

Hast du den Online-Antrag ausgefüllt, musst du deine Daten mittels Post- oder Video-Ident-Verfahren verifizieren. Nach wenigen Tagen kannst du dein neues Tagesgeldkonto dann voll nutzen.

Häufige Fragen zum Tagesgeld

Du hast noch Fragen zum Tagesgeldkonto? Wir haben dir die wichtigsten zusammengestellt und beantwortet.

Gibt es noch gute Tagesgeldkonten?

Aktuell sind die Zinsen beim Tagesgeld sehr niedrig. Jedoch gibt es mittlerweile wieder vereinzelt Konten mit einer etwas höheren Verzinsung, vor allem bei ausländischen Banken. Über Geldanlage-Plattformen wie Weltsparen oder Zinspilot kannst du dein Geld dort ganz einfach und sicher anlegen. Willst du wirklich Rendite machen, musst du jedoch immer noch auf Wertpapiere ausweichen.

Tagesgeld oder Festgeld – was ist besser?

Das hängt von deinen Wünschen ab. Ein Tagesgeldkonto ist wesentlich flexibler, weil du jederzeit über dein Geld verfügen kannst. Dafür sind die Zinsen nicht fest. Bei Festgeldkonten kannst du höhere Zinsen ergattern und dir diese auch für mehrere Jahre sichern. Allerdings musst du dann auch so lange auf dein Geld verzichten.

Kostet ein Tagesgeldkonto etwas?

Meistens kostet ein Tagesgeldkonto keine Kontogebühr. Allerdings gibt es Banken, die Negativzinsen verlangen, wenn du einen gewissen Anlagebetrag überschreitest.

Wie sicher ist ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto unterliegt immer der Einlagensicherung der jeweiligen Bank. Dabei sind immer mindestens 100.000 Euro je Kund:in geschützt. Wenn du also insgesamt nicht mehr als diesen Betrag bei der entsprechenden Bank lagerst, ist dein Geld geschützt.

Wo und wie kann ich ein Tagesgeldkonto eröffnen?

Viele Banken haben ihr Tagesgeldkonto aus dem Sortiment genommen, weil die Zinsen so niedrig sind. Unser Vergleich zeigt dir, wo du aktuell noch eins eröffnen kannst und welche Zinsen derzeit dort gelten. Du kannst jedes der Konten online eröffnen: Entweder direkt bei der Bank oder über eine Geldanlage-Plattform. Bei letzterer kannst du auch verschiedene Konten eröffnen und brauchst dazu nur einen Account.

Wir oft ändern sich die Zinsen beim Tagesgeld?

Theoretisch kann die Bank die Zinsen so oft ändern, wie sie möchte. Tagesgeldzinsen sind nie festgeschrieben. Das Gute ist, dass du jederzeit kündigen und dein Geld woanders anlegen kannst, wenn dir du bei einer anderen Bank ein besseres Angebot findest. Derzeit wirst du außerdem eher von steigenden Zinsen profitieren als Angst haben zu müssen, dass das Zinsniveau noch weiter sinkt.

Saskia ist promovierte Germanistin und arbeitet seit 2017 im Finanzbereich. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen vor allem im Bereich Wertpapierdepot sowie bei Unfall- und Sterbegeldversicherung.
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