Die beste Bank finden: Wir zeigen dir, wie!

Du bist auf der Suche nach der besten Bank für dein Girokonto, Depotkonto oder Sparkonto? Bei der großen Auswahl an Anbietern ist es gar nicht so einfach, die richtige zu finden. Wir zeigen dir, worauf es bei der Suche ankommt und wie du auch deine persönlichen Wünsche und Anforderungen berücksichtigen kannst.

Eine Bank für alles oder pro Konto eine Bank?

Eines vorab: Du hast zwei Möglichkeiten. Entweder entscheidest du dich dafür, alle Konten bei einer Bank zu eröffnen oder du suchst dir für jeden Bereich aktiv die beste Bank für dich aus. Beide Möglichkeiten bieten Vor- und Nachteile.

Die All-in-One-Lösung: Vor- und Nachteile

Die All-in-One-Lösung erscheint auf den ersten Blick praktisch und unkompliziert. Du hast alle Konten im Blick, ohne aktiv werden zu müssen, hast einen Ansprechpartner für alles und der bürokratische Aufwand ist überschaubar.

Wir geben jedoch zu bedenken, dass du wahrscheinlich Nachteile bei den Konditionen in Kauf nehmen musst, wenn du dich für diese Lösung entscheidest. Dass eine Bank sowohl für Girokonto, Sparkonto als auch Depot die beste Bank ist, ist eher unwahrscheinlich.

Konten bei verschiedenen Banken: Vor- und Nachteile

Viele scheuen sich davor, Konten bei mehreren Banken anzulegen. Die gängigen Vorurteile: Zu viel bürokratischer Aufwand, Unübersichtlichkeit, viele verschiedene Ansprechpartner. So viel Wahres ist an diesen Vorurteilen meist aber gar nicht dran!

1. Contra bürokratischer Aufwand: Die Kontoeröffnung ist bei den meisten Direktbanken schnell und unkompliziert online erledigt. In der Regel musst du nicht mal mehr in die nächste Postfiliale, sondern kannst dich einfach von zuhause aus via VideoIdent-Verfahren legitimieren.

2. Contra Unübersichtlichkeit: Bei den meisten Anbietern kannst du Konten, die du bei Zweitbanken hast, in den Kontoverbund integrieren. Hast du dein Girokonto zum Beispiel bei der PSD Bank Nürnberg und dein Depot bei der Consorsbank, integrierst du dein Girokonto einfach in den Kontoverbund der Consorsbank. So hast du alle deine Konten im Blick, obwohl sie bei verschiedenen Banken liegen.

3. Keine Nachteile bei den Konditionen: Das ist der wohl entscheidendste Punkt. Da du dir für jeden Bereich die für dich beste Bank aussuchst, musst du praktisch keine Nachteile bei den Konditionen in Kauf nehmen. Du entscheidest dich einfach jeweils für die Bank, die am besten zu dir passt!

Wir haben für dich jeweils unsere Top-3-Banken für die Bereiche Girokonto und Depot ermittelt und zeigen dir, auf welche Punkte du bei der Wahl deiner Bank achten solltest.

Die beste Bank für dein Girokonto

Das Girokonto ist das wichtigste Finanzprodukt im Alltag. Alle wichtigen Bankgeschäfte werden darüber abgewickelt, vom Geld abheben bis zur Überweisung. Die meisten wünschen sich deshalb eine Bank, die bei Konditionen und Service überzeugt.

Wir zeigen dir unsere aktuellen Top-3-Banken im Girokonto-Bereich. Alle drei verlangen keine Kontoführungsgebühren und bieten dir kostenlose Bargeldabhebungen. Eine kostenlose Kreditkarte ist jeweils inklusive.

Unsere aktuellen Top 3 der besten Girokonten:

Girokonto

0 €

Kontogebühr bei Gehalt

inklusive 

kostenloser Kreditkarte

0 €

Bargeldabhebung (13 Mal/Quartal)

Girokonto

0 €

Kontoführung mit Gehalt

0 €

Bargeldabhebung in der Eurozone

0 €

kostenlose Kreditkarte und Girokarte ab 1 €

Girokonto

0 €

Kontoführung mit Gehalt

0 €

Bargeldabhebung in der Eurozone

0 €

Kreditkarte

Es ist schwer, die eine beste Bank Deutschlands für Girokonten zu ermitteln. Schließlich hat jeder Mensch andere Ansprüche an ein Konto. Doch es gibt Eckpunkte, an denen du dich orientieren kannst, um eine gute Bank zu finden.

Folgende Kriterien bei Girokonten solltest du im Auge haben, wenn es darum geht, deine beste Bank zu finden:

  • Kontogebühren: Je günstiger, desto besser, oder? Ein bedingungslos gebührenfreies Girokonto ist sinnvoll, wenn du wenig oder unregelmäßiges Einkommen hast.
  • Bedingungen für Gebührenfreiheit bei kostenlosen Girokonten: Schaffst du den geforderten Gehaltseingang locker, musst du nicht unbedingt auf ein Konto ohne Geldeingang zurückgreifen. Zahlst du Kontogebühren, achte auf die Extras: Rechtfertigen diese die Gebühren oder nutzt du die Leistungen sowieso nicht? Dann stufe lieber runter.
  • Kosten und Bedingungen für die dazugehörige Giro- und Kreditkarte: Eine Girokarte ist bei fast allen Konten dabei, bei den meisten sogar kostenlos. Achte dennoch darauf, ob deine Bank nicht doch eine Extra-Gebühr verlangt. Vor allem Filialbanken haben diese Kosten vermehrt eingeführt. Möchtest du eine Kreditkarte, sollte diese nur einen kleinen oder gar keinen Aufpreis haben. Vor allem dann, wenn du sie nur in seltenen Fällen nutzt.
  • Gebühren und Möglichkeiten zum Bargeldabheben im In- und Ausland: Im Kleingedruckten der Bank findest du die Kosten fürs Bargeld abheben, einzahlen und bargeldlose Bezahlen oft nur schwer. Dennoch solltest du dir die Zeit nehmen und prüfen, welche Gebühren wann anfallen. Die meisten Girokonten unterscheiden zwischen eigenen und fremden Geldautomaten-Netzen, In- und Ausland und Eurowährung bzw. Fremdwährung. Außerdem kommt es darauf an, welche deiner Karten du einsetzt. Zahlst du fast nur bargeldlos, achte hier auch auf die Kosten.
  • Höhe und Voraussetzungen für einen Dispozins: Hast du am Ende des Geldes noch viel Monat übrig, such dir ein Konto mit niedrigem Dispo bzw. Überziehungszins. Auch bei Kartenzahlungen kann mitunter ein Zins anfallen, nämlich dann, wenn du in Raten zahlen kannst. In Sachen Guthabenzinsen brauchen wir dir keine falschen Hoffnungen machen: Die gibt es kaum noch und wenn, sind sie so niedrig, dass sie nicht ins Gewicht fallen.
  • On- und Offline-Services: Je nachdem, ob du alles mobil per App erledigen möchtest oder den persönlichen Kontakt in einer Filiale vorziehst, ist dein individuell bestes Konto komplett unterschiedlich. Grundsätzlich zahlst du bei reinen Digitalkonten weniger Gebühren für Leistungen als bei Filialkonten. Nutzt du Offline-Leistungen, müssen es dir diese Gebühren aber wert sein.
  • Extraleistungen: Bei vielen Banken zahlst du für fast alles Extrakosten: Überweisungen, Bargeldeinzahlungen, Zweitkarten, Notfall-Bargeld, Kontoauszüge – die Liste kann schier unendlich fortgeführt werden. Nutzt du all das nicht, gut. Falls doch, prüfe die Preise vorab.

Boni und Prämien

Für viele gehören Geschenke für Neukund:innen inzwischen fest zur Finanzbranche, deshalb werden auch Prämien wie Startguthaben zum Girokonto, Sachwerte oder Bonussysteme immer öfter bei Bankentests mit bewertet. Doch oft ist es nicht leicht, die Voraussetzungen zu erfüllen. Schau daher lieber ganz genau hin, wie du die Prämie erhalten kannst.

Beste Bank bei Depots

Um ein Depot kommst du aktuell praktisch nicht mehr herum, wenn du Rendite erzielen willst. Ähnlich wie beim Girokonto gibt es auch im Depot-Bereich markante Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern.

Um dir die Suche nach der für dich besten Bank im Depot-Bereich zu erleichtern, haben wir für dich unsere Top-3-Depotbanken ermittelt. Sie alle überzeugen durch eine kostenlose Depotführung, günstige Ordergebühren und andere Extras.

Unsere Top 3 Depotbanken:

Depot

0 €

Depotführungsgebühr

ab 3,95 €

Ordergebühr

0 €

Profi-Tools

Depot

0 €

Depotführungsgebühr

ab 0 €

Ordergebühr

604 Stück

ETF-Sparpläne

Depot

0,1 % p.a.

Depotführungsgebühr

ab 5,90 €

Ordergebühren

gebührenfrei

Realtimekurse

Folgende Kriterien bei Depotkonten solltest du im Auge haben, wenn es darum geht, deine beste Bank zu finden:

  • Depotführungsgebühren: Auch hier gilt: Kostenlos ist nicht alles. Willst du beispielsweise an einem Handelsplatz traden, den dein favorisierter Broker nicht anbietet, nutzt dir die kostenlose Depotführung wenig.
  • Orderkosten: Bist du ein:e Vieltrader:in oder ist die Anzahl deiner Orders im Jahr überschaubar? Anhand dieser Frage solltest du entscheiden, wie wichtig dir günstige Orderkosten sind. Als Vietrader:in kommt dir eine Orderflat, wie sie beispielsweise Scalable Capital anbietet, vermutlich gerade recht.
  • Wertpapierauswahl: Bevor du ein Depot eröffnest, solltest du dir überlegen, welche Produkte du handeln willst. Möchtest du beispielsweise in Fonds investieren, dein Broker hat aber keine Portfolio, solltest du dich weiter umschauen.
  • Auswahl der Handelsplätze: An welchem Handelsplatz möchtest du gerne handeln? Überprüfe, ob dein favorisierter Handelsplatz bei deinem Broker zur Verfügung steht.
  • Zusatzleistungen wie Musterdepots, Seminare oder Trading Apps: Vor allem für Anfänger:innen kann ein Musterdepot zu Ausprobieren sinnvoll sein. Bist du vor allem mobil unterwegs, solltest du auf das Angebot von Trading Apps achten. Möchtest du dich weiterbilden, such dir am besten einen Broker mit kostenlosen Seminarangeboten.

Schau dich doch mal in unserem Ratgeber Kriterien für ein gutes Depot um, wenn du mehr erfahren willst!

Beste Bank bei Sparkonten: Tagesgeld und Festgeld

Ein Sparkonto gibt es in verschiedenen Versionen, abhängig davon, ob du dein Geld kurz- oder langfristig anlegen möchtest. Je nachdem eignet sich dann Tagesgeld oder Festgeld für dich. Informiere dich jedoch gut, ob deine favorisierte Bank das jeweilige Produkt überhaupt anbietet. Tagesgeldkonten können beispielsweis aktuell nicht mehr bei allen Banken eröffnet werden.

Achtung:

Es gibt kaum Zinsen für dein Geld!

Sparkonto, Festgeld und Co. sind sichere Geldanlagen – eigentlich. Denn in Zeiten von niedrigen Zinsen und steigender Inflation bringen diese Finanzprodukte keine Rendite. Im Gegenteil: Beim derzeitigen Niedrigzinsniveau frisst die Inflation deine Rendite schneller auf als du schauen kannst. Eine reelle Chance darauf, dein Geld zu vermehren, bietet derzeit nur ein Depot und die Investition in Börsenprodukte.

Saskia ist promovierte Germanistin und arbeitet seit 2017 im Finanzbereich. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen vor allem im Bereich Wertpapierdepot sowie bei Unfall- und Sterbegeldversicherung.
Stilisierte Sprechblasen in Schwarzweiß Diskussionsforum
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