Fünf Warnsignale: So erkennst du unseriöse Finanz-Portale

Wenn du Geld anlegen willst, stehen dir viele verschiedene Möglichkeiten offen. Doch nicht alle Anbieter sind seriös. Verbraucher beschweren sich zunehmend über Anbieter, die mit dubiosen Geschäftsmodellen locken und nach dem Geldtransfer nicht mehr erreichbar sind.

Auch uns erreichte in den vergangenen Tagen die Nachricht einer Frau, die offensichtlich Opfer von Online-Betrügern geworden ist. Ist das Geld weg, hilft nur noch der Weg zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Häufig wurde das Geld allerdings ins Ausland transferiert und kann nicht wiederbeschafft werden.

Fünf Tipps, die dich schützen:

Schau dir das Impressum des Anbieters an. Hat die Seite kein Impressum, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Betrugsseite. Wenn es ein Impressum gibt, prüfe es auf Stimmigkeit. Gibt es die Adresse wirklich? Gibt es in Suchmaschinen seriöse Artikel zum Unternehmen und zu den verantwortlichen Personen?

Betrügerische Seiten locken häufig mit übertriebenen Versprechen. Sie wollen in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Menschen betrügen – bevor die Seite abgeschaltet wird. Wenn also hohe Renditen oder ein sicheres, dauerhaftes passives Einkommen versprochen werden, solltest du skeptisch werden.

Natürlich kannst du dein Geld auch bei Anbietern mit Unternehmenssitz im Ausland anlegen. Allerdings solltest du dir bewusst sein, dass es im Zweifelsfall noch schwerer wird, dein Recht durchzusetzen. Zudem musst du eventuell zusätzliche steuerliche und gesetzliche Aspekte beachten.

Investiere dein Geld nur, wenn du das Geschäftsmodell wirklich verstanden hast und dir der Risiken bewusst bist. Besorge dir Informationen, frag nach und lasse dich nicht zu keinem Invest überreden, bevor alle Fragen geklärt sind.

Wurdest du kontaktiert, obwohl du zuvor noch nie Kontakt zu dem Unternehmen hattest? Das sollte dich misstrauisch machen. Woher hat das Unternehmen deine Daten? Wenn das Unternehmen schon unseriös mit Daten umgeht, lass die Finger davon. Wenn die Werbung angeblich von einem Freund oder einer Freundin kommt, frag nach, welche Erfahrung er oder sie mit dem Unternehmen gemacht hat – die Nachricht könnte auch von einem gephishten Account versendet worden sind.

Tipp der Redaktion

Nutze unsere Vergleichsangebote, um etwa dein Girokonto oder dein Depotkonto bei einem seriösen Anbieter zu eröffnen. Auch zu den Themen Robo-Advisor und Crowdinvesting findest du Informationen auf unserer Seite.

Redakteur aus Leidenschaft. ETFs, Online-Banking oder Sterbegeldversicherung: Komplexe Themen hinterfragt Tim so lange, bis er sie verstanden hat – und schreibt dann einen Service-Artikel.
Stilisierte Sprechblasen in Schwarzweiß Diskussionsforum
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