Girokonto: Bei Kündigung drohen Mahnkosten

Tausenden Kundinnen und Kunden der Sparkasse, der Postbank und anderer Banken flattert gerade die Kündigung ins Haus. Die Finanzinstitute verlangen die Zustimmung zu den aktuellen AGB. In der Regel geht es dabei um eine Erhöhung der Gebühren für das Girokonto. Wer nicht zustimmt, dem wird gekündigt. Das ist nicht schlimm, schließlich gibt es gute Alternativen. Allerdings solltest du ein paar Dinge beachten, damit dir nicht unnötiger Aufwand und Kosten entstehen.

Das Wichtigste in Kürze:
  • Tausende Kundinnen und Kunden erhalten gerade von ihrer Bank eine Kündigung für ihr Girokonto, weil sie den AGB nicht zugestimmt haben.
  • Viele Banken dürfen das. Betroffene sollten sich nach Alternativen umschauen und im Falle einer Kündigung auf einen reibungslosen Übergang achten.
  • Gute und günstige Alternativen findest du in unserem Girokonto-Vergleich:

Banken und Sparkassen drohen mit Kündigung

Wer jetzt nicht zustimmt, dem droht die Kündigung. Briefe mit diesem Inhalt haben in den vergangenen Wochen tausende Kundinnen und Kunden von Banken und Sparkassen erhalten. Allein die Sparkasse Nürnberg droht rund 10.000 Kundinnen und Kunden mit der Kündigung ihres Girokontos. Die Betroffenen haben bislang den aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Geldinstitutes nicht zugestimmt.

Finale Entscheidung: AGB oder Kündigung akzeptieren

Jetzt stehen sie vor der finalen Wahl: doch noch zustimmen oder Kündigung akzeptieren. In vielen Fällen dürfte das Akzeptieren der Kündigung der wirtschaftlich bessere Weg sein. Schließlich gibt es gute, günstige – zum Teil auch kostenlose – Alternativen.

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Kündigung in vielen Fällen rechtens

Eine Kündigung seitens der Bank ist in vielen Fällen rechtens. Bei Sparkassen und Volksbanken ist dies allerdings nicht immer ganz klar. Sparkassen dürfen dir das Girokonto nur kündigen, wenn ein sachlicher Grund vorliegt. „Es ist bisher gerichtlich nicht geklärt, ob es sich um besagten berechtigten Sachgrund handelt, wenn Kundinnen und Kunden ihre Zustimmung zu neuen AGB und Preisen verweigern“, schreibt dazu die Verbraucherzentrale. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken wird es schwierig, wenn Kundinnen und Kunden gleichzeitig auch Mitglieder der Genossenschaft sind.

Rechtzeitig um Kontowechsel kümmern

Auf jeden Fall solltest du dich rechtzeitig um den Kontowechsel kümmern. Mit unserem Ratgeber zum Kontowechsel ist dies kein Problem. Du musst damit rechnen, dass die Bank zum Kündigungstermin keine Leistung mehr erbringt. Ab dann werden zum Beispiel keine Lastschriften mehr gebucht und keine Einzahlungen wie Gehalt oder Rente mehr entgegengenommen. Bargeldabhebungen und Kartenzahlungen sind dann ebenfalls nicht mehr möglich.

Mahnkosten drohen

Sollten also Miete, Strom- und Gasrechnungen nicht bezahlt werden, drohen Mahnkosten. Das könnten auch passieren, wenn du die Karte noch wenige Tage vor der Kündigung beim Einkaufen einsetzt. Häufig buchen die Händler erst nach einigen Tagen ab. Wenn das Konto dann schon geschlossen ist, erhält er kein Geld. Dann wird er voraussichtlich ein Inkassoverfahren einleiten, was für dich mit zusätzlichen Mahnkosten verbunden sein kann.

So einfach geht’s: Konten vergleichen und wechseln:

Zu teuer, schlechter Service, fragwürdige Gebühren und jetzt auch noch die Drohung mit Kündigung: Das Girokonto zu wechseln, kann unzufriedenen Kundinnen und Kunden helfen. Zumal es gute und günstige – sogar kostenlose – Alternativen gibt.

Redakteur aus Leidenschaft. ETFs, Online-Banking oder Sterbegeldversicherung: Komplexe Themen hinterfragt Tim so lange, bis er sie verstanden hat – und schreibt dann einen Service-Artikel.
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