ROBIN: Der Robo-Advisor der Deutschen Bank

ROBIN

  • Anlegen ab 500 Euro Mindesteinlage
  • ETF-Portfolios mit 4 Risikoklassen
  • Ein- und Auszahlungen jederzeit machbar
Pro
  • Sehr hohes Maß an Flexibilität (keine Kündigungsfrist, flexible Ein- und Auszahlungen möglich)
  • Transparente und kostengünstige Gebührenstruktur
  • Individuelles Risikolevel über 16 verschiedene Anlagestrategien wählbar
  • Breite Diversifizierung
  • Bereits ab 500 Euro Mindestanlage möglich
Kontra
  • Kein Demokonto verfügbar
  • Keine eigene App verfügbar
  • Servicegebühr liegt nur im Mittelfeld

Der vollautomatisierte, digitale Vermögensverwalter der Deutschen Bank namens ROBIN bietet seinen Nutzern seit 2017 ein breitgefächertes Angebot an Anlageinstrumenten, über viele Anlageklassen hinweg. Der Robo-Advisor mit der großen Konzernmutter bietet mit einem vielseitigen Angebot, bestehend aus insgesamt 16 verschiedenen Anlagestrategien, bereits ab 500 Euro Mindestanlage den Einstieg in die digitale Vermögensverwaltung.

Konditionen von ROBIN, dem Robo-Advisor der Deutschen Bank

Die Stärken und Schwächen des Deutsche Bank Robo-Advisors haben wir uns einmal näher angesehen. Hier findest du alle wichtigen Infos zu ROBIN.

Grundgebühren: Servicegebühr, weitere Kosten und Mindesteinlage

Seine Leistungen lässt sich der Robo-Advisor ROBIN der Deutschen Bank mit 0,75 Prozent pro Jahr vergüten. Als Basis für die anfallenden Servicegebühren legt der Robo-Advisor dabei den durchschnittlichen Gesamtportfoliowert zugrunde. Beläuft sich dieser beispielsweise auf 50.000 Euro, so fallen 375 Euro an Gebühren an. Die Servicegebühr an sich wird anteilig jeweils zum Quartalsende vom ROBIN Robo-Advisor belastet. Findet eine unterjährige Depoteröffnung sowie Depotschließung statt, werden die Servicegebühren entsprechend anteilig berechnet.

Zu den sonstigen Kosten: Seine auf ETF-Produkten basierenden Anlageprodukte lässt sich der Robo-Advisor der Deutschen Bank mit durchschnittlich 0,25 Prozent pro Jahr vergüten. Diese werden in der Regel direkt vom Emittenten in Rechnung gestellt und gleich einbehalten. Weitere Kosten, wie zum Beispiel eine Gewinnbeteiligung, stellt ROBIN nicht in Rechnung. Die Anlage bei ROBIN ist bereits ab einer Mindestanlage in Höhe von 500 Euro möglich.

Produktauswahl

Seine auf ETF-Produkten bestehenden Anlage stellt der Robo-Advisor aus verschiedenen Anlageklassen zusammen. Insgesamt setzt ROBIN dabei auf einen Mix aus Aktien aus Schwellen- sowie Industrieländern sowie Unternehmens- und Staatsanleihen. Auch Rohstoffe mengt der Robo-Advisor seinen Anlageprodukten anteilig bei. Zur Verfügung stehen dir 16 verschiedene Anlageprodukte, die nach ihrem Value-at-Risk (oder auch: VaR) betitelt werden. Ingesamt gibt es vier Risikoklassen. „VaR5“ ist dabei die risikoärmste Stufe. Das höchste Risikolevel stellt „VaR20“ dar, bei der in den schlechtesten Betrachtungszeiträumen mit einem maximalen Verlust in Höhe von 20 Prozent gerechnet werden kann. Bei seiner ETF- und Aktienauswahl setzt ROBIN auf Produkte von iShares, Xtrackers sowie SPDR und ComStage.

Anlagestrategien: Anzahl, Risikoklassen, Schwerpunkte

Aktuell stehen beim ROBIN Robo-Advisor genau 16 Anlageportfolios zur Verfügung, aus denen du wählen kannst. Die Anlageportfolios sind aus den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Liquidität (Bargeld) sowie Rohstoffen zusammengesetzt.

Sparpläne

Regelmäßige Sparbeträge kannst du in individueller Höhe festlegen. Wichtig ist dabei nur, dass du zu Beginn die Mindestanlagesumme in Höhe von 500 Euro auf dein Verrechnungskonto bei der Deutschen Bank überwiesen hast. Um die Sparpläne einzurichten, musst du das Beraterteams der Deutschen Bank kontaktieren. Die Gebühren orientieren sich an den Sparplänen des Depots maxblue der Deutschen Bank und liegen bei 1,25 Prozent des jeweiligen Kurswerts. Weitere Kosten fallen bei den ROBIN-Sparplänen nicht an.

Banking: Wie funktioniert das Traden?

Für das Trading steht dir ein individueller Desktop-Zugang zur Verfügung. Um Anlageprodukte über diesen zu kaufen oder um Sparpläne einrichten zu können, musst du dein Verrechnungskonto bei der Deutschen Bank zunächst aufladen. Ist dies getan, wählst du das Anlageprodukt deiner Wahl. Für den Kaufabschluss selbst stehen dir diverse Sicherheitsverfahren wie zum Beispiel mobileTAN sowie eine Two-Factors-Authentification zur Verfügung. Eine App bietet der Deutsche Bank Robo-Advisor momentan leider nicht an.

Der Anbieter im Check

Der noch recht junge ROBIN Robo-Advisor gehört zur Deutschen Bank. Wie alle deutschen Banken wird sie von der deutschen Regulierungsbehörde BaFin (oder auch: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsichten) reguliert. Der Robo-Advisor bietet die gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Anleger. Darüber hinaus ist die Deutsche Bank auch Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken. Bei ROBIN ist daher also Guthaben bis zu 1,12 Milliarden Euro vor einer potenziellen Insolvenz abgesichert.

Ebenfalls auf ein hohes Sicherheits- und Seriositätslevel deutet der Support von ROBIN hin, der 24 Stunden rund um die Uhr telefonisch sowie per E-Mail-Kontaktformular erreichbar ist.

So funktioniert die Eröffnung

Die Depoteröffnung beim Robo-Advisor von ROBIN kannst du entweder online oder offline vornehmen. Offline stehen dir die Filialen der Deutschen Bank dafür zur Verfügung. Für den Online-Weg begibst du dich einfach auf die Webseite von ROBIN und wählst den Button „Jetzt abschließen“. Über diesen gelangst du zu den entsprechenden Eröffnungsunterlagen, die du dann ausfüllen musst. Angegeben werden müssen dabei persönliche Kontaktinformationen, wie zum Beispiel deine Wohnadresse oder deine Telefonnummer sowie Erfahrungsdaten über deinen Investitions-Background. Letzteres dient später zur Einstufung deiner individuellen Risikoklasse.

Sobald alle Angaben ordnungsgemäß gemacht wurden, musst du diese noch mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass verifizieren. Das kann entweder klassisch über das Post-Ident-Verfahren oder aber online über das Video-Ident-Verfahren abgewickelt werden.

Nach der Verifizierung erhältst du innerhalb weniger Tage deine individuellen Zugangsdaten mit der Aufforderung, die Mindesteinlage in Höhe von 500 Euro auf dein Referenzkonto bei der Deutschen Bank einzuzahlen – danach kannst du dein neues ROBIN-Depot nutzen.

Video: Das ist ROBIN

Die wichtigsten Fragen zum Anbieter

Noch einmal die wichtigsten Basics zu ROBIN kurz und knapp in unseren FAQ.

Gibt es eine Mindesteinlage?

Um die Leistungen des Robo-Advisor ROBIN nutzen zu können, musst du mindestens 500 Euro auf dein Verrechnungskonto einzahlen oder diese direkt in ein Anlageprodukt bei ROBIN investieren.

In welche Produkte investiert der Robo-Advisor?

Seine ETF-Produkte stellt ROBIN aus verschiedenen ETFs von iShares, ComStage sowie Xtrackers und SPDR zusammen und setzt darüber hinaus aber auch auf Einzelaktien, Staats- und Unternehmensanleihen sowie Liquidität (Bargeld) und Rohstoffe.

Wie viele Risikoklassen gibt es?

Als potenziellen Anleger stehen dir insgesamt vier verschiedene Risikoklassen zur Verfügung, die sich am jeweiligen Value-at-Risik (kurz: „VaR“) bemessen – sie nennen sich VaR5, VaR10, VaR15 und VaR20 und haben jeweils unterschiedliche Produkt-Gewichtungen.

Julia bewegt sich seit 2011 im Umfeld Finanzen. Als Expertin für Verbraucherthemen wie Girokonto, Kreditkarte und Versicherungen hat die studierte Germanistin und Amerikanistin immer einen Tipp auf Lager.

Was denkst du?

Hast du schon Erfahrungen mit dem Robo-Advisor gemacht? Dann schreib einfach einen Kommentar.

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