Wieder Gewinn in Sicht: In der Krise steigen die Zinsen auf Tages- und Festgeldkonten

Bild zeigt Geldmünzen und einen Graphen

An den Börsen hat es wegen der massiven wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie zuletzt dramatische Kursverluste und erhebliche Schwankungen gegeben. Viele Sparer suchen nach alternativen, sicheren Anlagemöglichkeiten. Das Problem: Seit Jahren gibt es für Verbraucher nur noch Mini-Zinsen auf Tages- oder Festgeldkonten – sogar Negativzinsen waren zuletzt möglich. Einige Banken scheinen jetzt umzuschwenken. Sie setzen in der Krise verstärkt auf die Einlagen der Sparer – und locken Kunden wieder mit höheren Zinsen. Da sich die Strategien und Angebote der Banken jedoch stark unterscheiden, ist eine sorgfältige Prüfung der Angebote über einen Festgeldkonto-Vergleich bzw. einen Tagesgeldkonto-Vergleich in der aktuellen Lage sehr wichtig. Ein gutes Festgeld-Angebot liefert etwa der Finanzdienstleister klarna mit einer Rendite von 1,05 Prozent bei einjähriger Laufzeit. Bei einer Investition über vier Jahre sind zurzeit sogar 1,25 Prozent Zinsen pro Jahr möglich.

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Guthabenzins

Schweden

Einlagensicherung

Festgeld oder Tagesgeld?

Auf einem Sparkonto wird das angelegte Geld wie auf einem klassischen Sparbuch verzinst. Zu den beliebtesten Sparkonten zählen momentan das Tagesgeld- und das Festgeldkonto.

Ein Tagesgeldkonto bietet hohe Flexibilität: Es hat keine Laufzeiten, keine Kündigungsfrist und dennoch einen Zinssatz, der den eines Sparbuches oft um ein Vielfaches übertrifft. Tagesgeld wird allerdings variabel verzinst. Ein variabler Zinssatz kann jederzeit an die aktuelle Entwicklung angepasst werden. Eine Ausnahme bilden besondere Aktionen, die von Banken immer wieder ausgeschrieben werden: Ein regelmäßiger Vergleich der Angebote lohnt sich daher.

Ein Festgeldkonto bietet in der Regel noch höhere Zinsen. Die Laufzeit und der Zinssatz sind von Anfang an festgeschrieben. Anders als bei den variablen Zinsen vom Tagesgeld ist bei Festgeld deshalb bereits im Vorfeld klar, wie hoch der Zinsgewinn am Ende der Anlagezeit ist. Der Nachteil: Kunden können vor dem Ende der Laufzeit nicht über das angelegte Geld verfügen.

Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde und Konto sicher

Einlagen auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto sind innerhalb der EU bis zu einer Höhe von mindestens 100.000 Euro pro Kunde und Konto gesetzlich abgesichert. Die meisten Banken haben jedoch weitaus höhere Einlagensicherungen und so sind auch die Einlagen und Zinsen beim Sparkonto geschützt. Eine genaue Übersicht über die Einlagensicherung der einzelnen Banken gibt es hier im Überblick zur Einlagensicherung.

Dank Video-Ident keinen Schritt aus dem Haus

Inzwischen lässt sich ein Tagesgeldkonto oder ein Festgeldkonto ebenso schnell und sicher wie ein Girokonto oder ein Wertpapierdepot online eröffnen. Bei vielen Banken ist die Identifizierung inzwischen über das Video-Ident-Verfahren möglichen. Der Gang in die Bank oder eine Postfiliale fürs Post-Ident ist also bei vielen Anbietern inzwischen nicht mehr nötig. Ein positiver Nebeneffekt: Das Konto ist dadurch auch viel schneller eröffnet und nutzbar.

Redakteur aus Leidenschaft. ETFs, Online-Banking oder Sterbegeldversicherung: Komplexe Themen hinterfragt Tim so lange, bis er sie verstanden hat – und schreibt dann einen Service-Artikel.
Stilisierte Sprechblasen in Schwarzweiß Diskussionsforum
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