Schon wieder: Postbank erhöht die Preise für „Giro plus“

Sie hat es schon wieder getan: Die Postbank hat innerhalb weniger Jahre mehrfach an der Preisschraube gedreht. Im Oktober 2019 stiegen die monatlichen Gebühren des beliebten „Giro plus“-Kontos von 3,90 Euro auf 4,90 Euro. Seit dem 1. April müssen Kund:innen monatlich nun nochmal einen Euro mehr zahlen. Die Postbank, die zur Deutschen Bank gehört, hatte erst 2016 ihr kostenloses Girokonto abgeschafft und damals die monatliche Kontoführungsgebühr für einen Großteil der Kunden eingeführt.

Kostenlos bleibt die Kontoführung nur mit dem Konto-Modell „Giro extra plus“ – aber nur bei einem monatlichen bargeldlosen Geldeingang von mindestens 3000 Euro. Sonst verlangt die Postbank monatlich 10,90 Euro für ihr Premium-Konto. Dafür können die Kundin:innen dann aber kostenlos telefonische Überweisungen tätigen – mit dem „Giro plus“-Konto kostet dieser Service ab sofort 1,90 Euro pro Ausführung.

Es gibt deutlich günstigere Alternativen

Wer den Service einer Filialbank benötigt, sollte darauf achten, mit welchen Kosten die einzelnen Services verbunden sind. Wer sein Konto jedoch hauptsächlich online und für Auszahlungen den Bankautomaten nutzt, für den gibt es deutlich günstigere Angebote. Ein Blick in unseren Girokonto-Vergleich lohnt sich. Unser aktueller Testsieger N26 bietet mit dem Standard Girokonto ein bedingungslos kostenloses Girokonto mit kostenloser Kreditkarte an.

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Auch die anderen Konten in unserem Girokonto-Vergleich sind kostenlos – teils sind dafür Bedingungen zu erfüllen, die jedoch deutlich unter dem Mindestgeldeingang von 3000 Euro liegen, wie die Postbank ihn für ein kostenloses Girokonto verlangt. Alle Details findest du in unserem Vergleich:

Redakteur aus Leidenschaft. ETFs, Online-Banking oder Sterbegeldversicherung: Komplexe Themen hinterfragt Tim so lange, bis er sie verstanden hat – und schreibt dann einen Service-Artikel.

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