Ginmon: Erfahrungen und Test 2020

Robo-Advisor

  • Digitiale Vermögensverwaltung
  • verschiedene Anlagestrategien zur Auswahl
  • globale Diversifizierung

Ginmon im Test

Der Vermögensverwalter Ginmon ist im Jahre 2014 ins Leben gerufen worden. Verwaltet wird er momentan von Lars Reiner, Ulrich Bauer und Raphael Vosen. Das Konzept zeichnet sich vor allem durch Einfachheit und Transparenz aus. Dies bezieht sich sowohl auf die Ermittlung der Risikobereitschaft als auch auf die Darstellung der genauen Wertentwicklung bei Ginmon.

VorteileNachteile
Günstige Gebühren Kein eigener Handlungsspielraum bei Anlagen
Zuverlässiger und ansprechender Kundenservice Fehlendes Demokonto
Ein- und Auszahlungen können jederzeit vorgenommen werden
Wenig Zeitaufwand

Die Produkte von Ginmon

Der Ginmon Robo Advisor konzentriert sich auf folgende Produkte:

  • ETFs (Aktien, Anleihen)
  • Indexfonds: 5 verschiedene aus unterschiedlichen Regionen

Wie bei einem Robo Advisor üblich investiert Ginmon das anvertraute Kapital vor allem in ETFs und Indexfonds. Dabei hebt sich der Anbieter allerdings durch seine verhältnismäßig kleine Auswahl von fünf Fonds ab. Zwei davon kommen jeweils von UBS und Dimensional, letzterer von iShares. Die hierin vertretenen Aktien und Anleihen verteilen sich wiederum auf unterschiedlichste Regionen und Länder. Als depotführende Bank nutzt Ginmon die DAB Bank AG, Anleger gelten hier als Geschäftskunden. Die Verwaltung und Auswahl des Portfolios erfolgt dann über die Homepage des Robo Advisors.

Anlagestrategien und Anlageklassen

Ginmon setzt für seine Anlagestrategie auf den Nobelpreis-prämierten Ansatz des Finanzwissenschaftlers Eugene Fama. Vereinfacht ausgedrückt plädiert er stets für eine Investition in den gesamten Index, da kein Experte dazu in der Lage ist, mit der Auswahl bestimmter Aktien aus den Fonds bessere Renditen zu erzielen. Bei Ginmon investieren Anleger somit zwar „nur“ in fünf verschiedene Fonds, diese enthalten jedoch Anteile an Unternehmen aus der gesamten Weltwirtschaft. Der variable Anteil an Aktien und Anleihen, der jeweils mit mehr oder weniger Risiko einhergeht, richtet sich dann nach dem zuvor ermittelten, persönlichen Anlageprofil. Sofern sich Sparer bei der Anlageberatung für einen Sparplan entscheiden, sinkt die Ersteinlage auf 1000 Euro. Ansonsten verlangt der Robo Advisor mindestens 5000 Euro.

Strategiemöglichkeiten auf einen Blick:

Risikoklassen: 10

Mindestanlage mit Sparplan:1.000 €

Mindestanlage ohne Sparplan:5.000

Sparplan: ab 50 €

Tarife: flexibles ETF-Portfolio

Ginmon Robo Advisor Kosten und Gebühren

Gegenüber einer klassischen Vermögensverwaltung sparen sich Anleger bei einer Investition bei Ginmon einiges an Kosten. Insgesamt drei Bestandteile sorgen für etwaige Gebühren: Neben einer Service-Gebühr und internen Fondskosten, die zusammen etwa 0,8 % des Anlagebetrages ergeben, kommt eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 10 % auf Sparer zu.

Sicherheit

Durch die Verwaltung bei der Partnerbank DAB besteht für die Anleger eine gesetzliche Einlagesicherung bis 100.000 Euro. Darüber hinaus gelten die jeweiligen Einlagen als Sondervermögen, was sie vor einem möglichen Zugriff im Falle einer Insolvenz schützt. Seit Mai 2017 verfügt Ginmon über eine BaFin-Lizenz. Das heißt konkret: Der Vermögensverwalter unterliegt einer noch strengeren Kontrolle durch die Finanzbehörde. Dafür darf Ginmon die Verwaltung der Einlagen nun aber selbstständig übernehmen. Wie bereits erwähnt arbeitet der Robo Advisor für das Depotkonto aber nach wie vor mit der DAB-Bank zusammen.

Serviceleistungen bei Ginmon Robo Advisor

Werktags zwischen 9:00- 19:00 Uhr beantwortet ein Support-Team etwaige Fragen zur Geldanlage. Außerhalb der Geschäftszeiten lässt sich eine E-Mail-Anfrage an das Team stellen. Via App erhalten Sparer weitere Informationen und einen detaillierten Überblick über ihre Anlage direkt aufs Smartphone geliefert.

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