Whitebox: Der Robo-Advisor im Profil

Robo-Advisor

  • Gebührenfreie Verwaltung für die ersten 6 Monate
  • Permanentes Rebalancing
  • 300 Anlageklassen, Regionen und Sektoren
Pro
  • Nur Jahresgebühr und Fondskosten
  • 23 verschiedene Anlageklassen
  • Zehn Risikoklassen
  • Ständiges Rabalancing
Kontra
  • 5.000 Euro Mindesteinlage
  • Günstiger erst ab hohem Tradingvolumen

Whitebox ist für einen Robo-Advisor schon relativ lange am Markt: Seit 2014 bietet der digitale Vermögenverwalter aus Deutschland sein Produkt an. Vor allem bei höheren Geldinvestitionen hat Whitebox vergleichsweise geringe Gebühren. Mit zehn verschiedenen Risikoklassen hat der Robo-Advisor zudem ein breites Portfolio für jede Kundengruppe.

Konditionen von Whitebox

Hier haben wir dir alle wichtigen Fakten rund um den Robo-Advisor zusammengestellt.

Gebühren: Servicegebühr, weitere Kosten und Mindesteinlage

Die Gebühren hängen bei Whitebox vom Anlagevolumen ab. Je mehr du investierst, desto günstiger wird es. Die Jahresgebühr liegt zwischen 0,93 und 0,34 Prozent des Anlagevolumens. Die meisten Trader werden dabei meist unter 30.000 Euro Geldanlage liegen. Erst bei höheren Beträgen sinkt die Gebühr Schritt für Schritt. Für alle Beträge gleich sind hingegen die Fondskosten von 0,20 Prozent, die immer obendrauf kommen. Sonstige Kosten fallen nicht an.

Die Mindesteinlage liegt bei 5.000 Euro. Du kannst diesen jedoch auf mehrere Anlagen mit mindestens 1.000 Euro aufteilen. Bis 5.000 Euro übernimmt Whitebox für die ersten sechs Monate die Gebühren.

Produktauswahl

Wie bei Robo-Advisors üblich, fokussiert sich auch Whitebox auf ETFs als Geldanlage. Das liegt nicht zuletzt an den geringen Kosten. Das Investment ist auf 23 verschiedene Anlageklassen verteilt, die von Staatsanleihen bis hin zu Rohstoffen und Gold reichen. Insgesamt investiert Whitebox in 35.000 Einzeltitel in 60 Ländern. Der Fokus variiert abhängig von deiner Risikoklasse.

Anlagestrategien: Anzahl, Risikoklassen, Schwerpunkte

Zur Ermittlung deines persönlichen Risikoprofils musst du beim Antrag eine Reihe von Fragen beantworten. Eine Besonderheit dabei ist die Angabe des genauen Ziels, das du mit dem Investment realisieren möchtest – beispielsweise eine große Reise, Altersvorsorge oder den Kauf einer Immobilie. Danach ordnet das System dir eine Risikoklasse von eins bis zehn zu. Grundsätzlich setzt der digitale Vermögensverwalter auf ein aktives Risikomanagement. Außerdem erfolgt eine ständige Überprüfung der Anlage. Die verschiedenen Portfolios variieren je nach Risiko.

Sparpläne

Whitebox bietet Sparpläne in Form einer regelmäßigen monatlichen Einzahlung an. Während bei Einmalanlagen immer mindestens 50 Euro zusätzlich zum Mindestanlagebetrag eingezahlt werden müssen, genügen beim Sparplan schon 5 Euro monatlich.

Banking: Wie funktioniert das Traden?

Du kannst entweder im Browser traden oder per App. Die App verspricht die gleichen Funktionen wie die Desktop-Anwendung und ist für Android und Apple verfügbar. Um zu investieren, stehen dir mehrere Möglichkeiten offen: Entweder du fokussierst dich auf ein Portfolio und investierst in dieses mindestens 5.000 Euro oder du teilst das Geld auf verschiedene Portfolios auf. Die Mindesteinlage pro Anlageklasse liegt dabei bei 1.000 Euro.

Du kannst jederzeit Geld in dein Investment ein- oder auszahlen. Dazwischen musst du theoretisch nichts mehr tun, denn die Arbeit übernimmt der Robo-Advisor für dich. Du kannst natürlich jederzeit die Entwicklung deiner Geldanlage beobachten, deine Einzahlungen aufstocken oder reduzieren und zwischen verschiedenen Anlageklassen wechseln.

Was für ein Anbieter ist Whitebox?

Whitebox bezeichnet sich als Finanzportfolioverwalter. Whitebox stellt das Portfolio zusammen, hat aber keinen Zugriff auf dein Vermögen. Die digitale Vermögensverwaltung wurde im Jahr 2014 von ehemaligen Unternehmensberaterinnen Salome Preiswerk und Dr. Birthe Rohtkopf ins Leben gerufen. Das Depot wird über den Online-Broker flatex geführt. Als Berater dient außerdem die Firma Morningstar Investment Management Europe Ltd. Sie hilft bei der Zusammenstellung der Portfolios.

So funktioniert die Eröffnung

Um mit dem Robo-Advisor deine Geldanlage zu starten, musst du nicht viel tun. Zunächst gibst du an, welchen Kontotyp du möchtest, also Einzel- oder Gemeinschaftskonto. Auch ein Firmenkonto oder ein Minderjährigen-Konto ist möglich. Danach gibst du an, welches Sparziel du verfolgst. Im Anschluss musst du nur noch bestimmen, wie viel Geld du einmalig und/oder monatlich ansparen willst. Du kannst hier zusätzlich definieren, wie viel Geld du monatlich liquide haben willst. Sinkt die Rendite deiner Anlage unter diesen Wert, erhältst du eine Warnung.

Nachdem du deine Risikobereitschaft auf einer Skala zwischen eins und zehn angegeben hast, bekommst du eine Vorab-Ansicht deines möglichen Portfolios. Hier ist die erwartbare Rendite inklusive möglicher Höchst-Verluste angegeben. Du erhältst zudem eine Liste der Produkte, in die Whitebox investiert und was du an Kosten erwarten musst.

Hast du schon 5.000 Euro investiert, kannst du jetzt deine Kontoeröffnung abschließen, indem du deine E-Mail-Adresse angibst. Natürlich kannst du auch weitere Anlageprofile erstellen. Du erhältst eine Mail mit einem Bestätigungslink. Danach musst du deine weiteren persönlichen Daten angeben. Du legitimierst dich dann entweder per Post oder Videochat.

FAQ

Du hast noch Fragen? Dann findest du hier wichtige Fragen und Antworten in unseren FAQ zu Whitebox.

Gibt es eine Mindesteinlage?

Ja, du musst insgesamt mindestens 5.000 Euro anlegen. Für Einzelportfolios gibt es eine Mindesteinlage von 1.000 Euro. In diesem Fall müsstest du fünf Portfolios anlegen. Du kannst beliebig viele Anlagen tätigen.

Kann ich auch per App anlegen?

Ja, lade dir hierzu einfach die kostenfreien Apps von Google oder Apple herunter. Du kannst natürlich auch über den Browser auf dein Konto zugreifen.

Worin investiert Whitebox?

Bei Whitebox wird in ETFs investiert. Diese unterscheiden sich je nach Risikoprofil. Grundsätzlich handelt es sich um Aktien- und Anleihen-ETFs aus aller Welt. Dabei sind Klassiker wie der MSCI, aber auch Staats- und Unternehmensanleihen, Rohstoffe und Immobilien.

Betreibt Whitebox Rebalancing?

Ja, dein Depot wird durch eine Algorithmus automatisch angepasst, sobald sich Schwankungen auf dem Markt ergeben. Es findet daher ein ständiges Rebalancing statt, nicht nur einmal im Jahr, wie bei vielen anderen Anbietern.

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