Höchststand seit 28 Jahren: Inflation steigt auf 3,9 Prozent

Die Verbraucherpreise stiegen im August um 3,9 Prozent. Das geht aus einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes hervor. Das ist das höchste Niveau seit fast 30 Jahren. Einen stärkeren Preisauftrieb gab es zuletzt in der Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung – im Dezember 1993 mit damals 4,3 Prozent. Durch kluges Investment kannst du dein Geld vor der Inflation schützen.

Schon im Juli waren die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent gestiegen. Die Nachfrage steigt an, die Unternehmen erhöhen die Preise. Besonders für Rohstoffe und Energie muss deutlich mehr bezahlt werden. Lieferengpässen verschärfen die Situation. Auch die Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung aus dem vergangenen Jahr hat rechnerische Auswirkungen auf die Inflation. Experten gehen allerdings davon aus, dass die Preise weiter steigen werden – monatliche Raten von bis zu fünf Prozent seien möglich.

Produkte und Dienstleitungen werden immer teurer – du bekommst also weniger für dein Geld. Gleichzeitig bedeutet das aber auch: Der Wert des Geldes sinkt. Das gilt besonders für Geld, das langfristig unter dem Kopfkissen oder auf dem Girokonto aufbewahrt wird. Beim Girokonto kommen zunehmend Verwahrentgelte hinzu, die dein Erspartes zusätzlich schmälern.

Wer sich jetzt nicht aktiv um sein Geld kümmert, wird es auf Dauer verlieren. Mit einem Aktien-Depot lassen sich allerdings Investitionen tätigen, deren Rendite selbst bei kalkulierbaren Risiken gegen die Inflation bestehen kann.

Breit streuen, Risiko verringern

Ein Beispiel: Wer sein Geld im Jahr 1990 in den DAX investiert hat, hat bis heute eine Rendite von knapp 8 Prozent pro Jahr erzielt – und damit die Inflation deutlich geschlagen. Wenn du in DAX-Unternehmen investieren möchtest, kannst du dies bequem und kostengünstig in Form eines ETF.

Wenn du deine Anlage noch breiter streuen möchtest, kannst du dies etwa mit einem ETF auf den MSCI World – ein Indexfonds, der die Wertentwicklung von mehr als 1.600 Unternehmen aus 23 Industriestaaten bündelt. Darunter sind Firmen wie Microsoft, Amazon, Facebook und Tesla – aber auch Deutschlands größter IT-Konzern SAP oder der Industriekonzern Linde.

Vergleichen und den passenden Anbieter finden

Voraussetzung ist allerdings ein Depotkonto, mit dem du deine Aktien und Fonds kaufen und verkaufen kannst. Neben der richtigen Anlagestrategie solltest du deine Depotbank sorgfältig auswählen, um dein Portfolio optimal aufstellen zu können und Kosten zu sparen. Unser Depotkonto-Vergleich hilft dir, den Anbieter zu finden, der zu dir passt und wenig kostet.

Redakteur aus Leidenschaft. ETFs, Online-Banking oder Sterbegeldversicherung: Komplexe Themen hinterfragt Tim so lange, bis er sie verstanden hat – und schreibt dann einen Service-Artikel.

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