Sparkasse verschickt 10.000 Kündigungen: Betroffene haben gute Alternativen

Bild der Sparkasse Nürnberg

Knapp 10.000 Kündigungen hat die Sparkasse Nürnberg an Kundinnen und Kunden geschickt, die den aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bislang nicht zugestimmt haben. Die Betroffenen müssen jetzt reagieren. Wir erklären, warum ein Wechsel in vielen Fällen sinnvoll ist.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Sparkasse Nürnberg kündigt 10.000 Kundinnen und Kunden, die den aktuellen AGB bislang nicht zugestimmt haben.
  • Betroffene stehen vor der Wahl: ein neues Konto suchen oder den AGB doch noch zustimmen.
  • Ein Girokonto kostet bei der Sparkasse Nürnberg bis zu 18,90 Euro. Auf der Suche nach günstigeren Alternativen hilft Dir unser Girokonten-Vergleich:

Betroffene haben den aktuellen AGB nicht zugestimmt

Die Sparkasse Nürnberg hat in den vergangenen Wochen knapp 10.000 ihrer Kundinnen und Kunden darüber informiert, dass sie ihnen zum 31. Dezember 2022 kündigt. Es geht um Kundinnen und Kunden, die den aktuellen AGB nicht zugestimmt haben, wie die Medien des Verlags Nürnberger Presse berichteten.

95 Prozent haben zugestimmt

Die Sparkasse verwies darauf, dass sie Kundinnen und Kunden seit August 2021 auf verschiedenen Wegen um Zustimmung zu den aktuellen Konditionen gebeten habe. Rund 95 Prozent hätten bislang eingewilligt. Die Sparkasse Nürnberg hat rund 210.000 private Kundinnen und Kunden. Sie gehört, gemessen an der Bilanzsumme, zu den 20 größten Sparkassen in Deutschland.

Bis zu 18,90 Euro monatlich für ein Girokonto

Für die Betroffenen bedeutet das konkret: Sie müssen sich bis zum Jahresende entweder ein neues Kreditinstitut suchen und dort ein Konto eröffnen oder sie stimmen den neuen AGB doch noch zu. Für die meisten dürfte ein Wechsel aus finanzieller Sicht lukrativer sein. Schließlich verlangt die Sparkasse Nürnberg bis zu 18,90 Euro monatlich für ihre Girokonten.

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Einfacher Kontowechsel

Wenn Deine Bank Dir eine Kündigung schickt, solltest Du möglichst schnell reagieren. Ein Kontowechsel ist kein Hexenwerk. Allerdings solltest Du ein wenig Zeit einplanen, bis alle Daueraufträge und Einzugsermächtigung geändert und alle Konto- und Depotguthaben übertragen sind.

Kostenlose Girokonten

Für ein Girokonto inklusive Girocard und Onlinebuchungen sollte laut Stiftung Warentest niemand mehr als 5 Euro im Monat oder 60 Euro im Jahr bezahlen. Einige Direktbanken wie die N26, die PSD Nürnberg oder die 1822direkt bieten noch eine kostenlose Kontoführung an. Das N26 Standard ist sogar bedingungslos kostenlos, es ist also kein Mindestgeld- oder Gehaltseingang erforderlich. Unser Girokonten-Vergleich hilft Dir bei der Suche nach dem passenden Konto:

Redakteur aus Leidenschaft. ETFs, Online-Banking oder Sterbegeldversicherung: Komplexe Themen hinterfragt Tim so lange, bis er sie verstanden hat – und schreibt dann einen Service-Artikel.
Stilisierte Sprechblasen in Schwarzweiß Diskussionsforum
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