Gold und Silber weiter auf Rekordkurs: Jetzt clever einsteigen!

100 Gramm Gold

Das Interesse an Gold steigt weiter – und der Preis gleich mit! Am Dienstag hat der Goldpreis zum ersten Mal die Marke von 2.000 Dollar für eine Feinunze geknackt. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf mehr als 30 Prozent. Der alte Höchststand hatte bei 1.921 Dollar gelegen. Er war während der Euro-Krise im Spätsommer 2011 erreicht worden.

Ein wesentlicher Grund für den Run auf das Edelmetall ist die Unsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie.  Gold gilt als Katastrophenschutz: Für viele Anleger:innen ist Gold eine sichere Geldanlage in unsicheren Zeiten. Dabei hat Gold einen entscheidenden Nachteil: Es gibt keine Zinsen oder Dividenden. Anleger:innen profitieren nur von einer Wertsteigerung. Der Vorteil: Das Edelmetall ist selten und gilt vielen deshalb als Schutz in Krisen und vor Inflation. Auch andere Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium haussieren zurzeit.

Dein Weg zu Gold und Silber

Wenn du einen Teil deines Kapitals in Gold, Silber und Co. investieren möchtest, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Edelmetall-Handelshäuser bieten Barren und Münzen in verschiedenen Formen und Größen an. Um die Herstellungskosten gering zu halten, solltest du möglichst größere Barren kaufen. Münzen sind zwar schöner, durch die Prägung entstehen aber zusätzliche Kosten.

Ein einfacher Weg zu physischem Gold: Über das Wertpapierdepot bietet die Consorsbank den Goldkauf in Zusammenarbeit mit dem Edelmetallhandelshaus pro aurum an. Das Gold wird in einem Hochsicherheitstresor in Deutschland verwahrt und kann online bequem über das Wertpapierdepot verwaltet werden. Es fallen keine Ordergebühren an. Die Kosten für die sichere Verwahrung liegen bei 0,60 Prozent im Jahr. Gewinne aus physischen Edelmetallgeschäften sind ab 12 Monate Haltedauer steuerfrei.

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Spezielle Wertpapiere machen den Kauf günstiger

Noch einfacher und in der Regel auch günstiger ist das Investment in spezielle Wertpapiere. Willst du nur in einen Rohstoff investieren, solltest du einen ETC (Exchange Traded Commodities) kaufen. Es gibt ETCs auf Edelmetalle, Industriemetalle, Öl, Erdgas, Agrarrohstoffe und Lebendvieh. ETCs werden wie ETFs an der Börse gehandelt. Sie bilden die Wertentwicklung des Rohstoffes nach. Wenn du dein Investment breiter streuen willst, kannst du mit Rohstoff-ETFs kostengünstig auf diversifizierte Rohstoff-Indizes setzen. Es gibt allerdings keinen ETF, der nur die Wertentwicklung eines Rohstoffes abbildet, also etwa einen Gold-ETF. Der Grund: ETFs bekommen nur dann eine Zulassung, wenn sie ein Mindestmaß an Diversifizierung gewährleisten.

Mit ETFs kannst du dein Geld nicht nur in diversifizierte Rohstoff-Indizes anlegen, sondern dich auch noch finanziell an Unternehmen beteiligen, die im Rohstoffgeschäft tätig sind. Du investierst also nicht direkt in Rohstoffe, sondern in die Rohstoff-fördernde und -verarbeitende Unternehmen.

Das richtige Depotkonto für den Einstieg wählen

Um die Kosten für dein Rohstoff-Investment über ETCs und ETFs möglichst gering zu halten, solltest du dein Depotkonto sorgfältig auswählen. Depotgebühren und Orderkosten sind zwei entscheidende Faktoren. Bei einigen Depotkonten kannst du aber auch ETF-Sparpläne ohne Orderkosten anlegen. Es lohnt sich also ein Blick auf die Angebote der Anbieter.

Investieren ohne Grund- und Ordergebühr

Wenn du ein kostenloses Depotkonto bei der Consorsbank eröffnest und über einen Sparplan monatlich zum Beispiel in den ETF „Lyxor Commodities Thomson Reuters/Corecommodity“ (WKN LYX0Z2) investierst, zahlst du weder Grundgebühren für das Depot noch Orderkosten. Bei diesem ETF handelt es sich um einen breiter Rohstoff-Index, der Zugang zu 19 Rohstoffen bietet. Die einzigen Kosten, die dir entstehen, ist die jährliche Gebühren des ETFs in Höhe von 0,35 Prozent (Total Expense Ratio).

Generell gilt für das Investment in Edelmetalle: Der Preis ist sehr volatil, also schwankungsanfällig. Du solltest mit Gold, Silber und Co. nicht kurzfristig spekulieren, sondern die Rohstoffe langfristig als Beimischung im Depot halten.

Redakteur aus Leidenschaft. ETFs, Online-Banking oder Sterbegeldversicherung: Komplexe Themen hinterfragt Tim so lange, bis er sie verstanden hat – und schreibt dann einen Service-Artikel.
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