Das DEGIRO Depot

Depot

  • ab 0,00€ Depotgebühr
  • Apps für Android und Apple
  • Kostenlose Realtimekurse
Pro
  • Kostenlose Depotführung: DEGIRO verlangt keine Depotführungsgebühren.
  • Großhandelspreise für Privatanleger: Beim Wertpapierhandel ist DEGIRO unschlagbar günstig.
  • Einfache Depoteröffnung: Das Depot kann online ganz ohne Video- oder Post-Ident eröffnet werden.
Kontra
  • Zusatzgebühren: Kosten bei Depotübertrag und pay-per-use-Gebühr.
  • Nur börslicher Handel: Bei DEGIRO ist kein außerbörslicher Handel möglich.
  • Geringe Einlagensicherung: DEGIRO ist keine Bank, weshalb die Einlagengarantie nur bis 20.000 € gilt.

DEGIRO bietet Privatanlegern Großhandelspreise. Entsprechend punktet der niederländische Broker bei seinen Kunden mit besonders günstigen Handelskonditionen. Allerdings fallen bei DEGIRO Zusatzgebühren an, die andere Anbieter nicht verlangen.

Das bietet das DEGIRO Depot

DEGIRO bietet seinen Kunden eine große Auswahl an gängigen Wertpapieren. Es können klassische Anlageprodukte wie Aktien, Anleihen und ETFs (Exchange Traded Funds) gekauft werden. Dabei stehen den Kunden verschiedene Börsen deutschland- und weltweit zur Verfügung, an denen sie ihre Orders platzieren können. Wertpapiere deutscher Unternehmen werden dabei in der Regel entweder an der Börse Frankfurt oder über die Xetra gehandelt. Außerbörslicher Handel ist allerdings nicht möglich.

Technisch bietet das DEGIRO Depot einigen Komfort: Die Handelsplattform WebTrader ermöglicht einfaches und übersichtliches Online-Trading. Außerdem können sich DEGIRO-Kunden eine App herunterladen, über die sie auch mobil Orders aufgeben und Transaktionen einsehen können. Realtime-Kurse sind für die wichtigsten europäische Börsen kostenlos einsehbar.

Video: DEGIRO Tutorial – allgemeine Einführung

DEGIRO Depot Kosten und Gebühren

Wie bei fast allen Direktbanken und Online-Brokern ist die bei DEGIRO kostenlos. Gebühren fallen erst an, wenn gehandelt wird und setzen sich aus einer festen Pauschale und einer vom Ordervolumen abhängigen variablen Gebühr zusammen. Aufgrund seines Anspruchs, Privatanlegern Großhandelspreise zu bieten, punktet DEGIRO hier mit sehr günstigen Konditionen. Den Depotübertrag – bei anderen Direktbanken oder Brokern in der Regel kostenlos – lässt sich DEGIRO allerdings gut bezahlen. Derzeit müssen Sie 10 Euro pro offener Position (Stand: April 2020) bezahlen. Außerdem wird vom Broker eine pay-per-use-Gebühr erhoben.

Die pay-per-use-Gebühr

Die Orderpreise gerade für US-amerikanische Börsen sind auf den ersten Blick unschlagbar günstig. Allerdings erhebt DEGIRO für alle Börsen außerhalb Deutschlands eine pay-per-use-Gebühr, die für Transaktionen und geöffnete Positionen anfällt. Sie wird für jeden Börsenplatz erhoben, die der Kunde während eines Jahres genutzt hat. Berechnet wird die Gebühr für jeweils diejenige Position bei einer Börse, die den größten Portfoliowert hat. Sie fällt jährlich während der gesamten Haltezeit einer Position an. Insbesondere bei einem breiten Portfolio, das über mehrere Börsen gekauft wurde, kann so eine hohe Gebührenlast entstehen, die die Rendite deutlich schmälert.

Depoteröffnung bei DEGIRO

Laut den Internetseiten von DEGIRO können Sie Ihr Depot innerhalb von zehn Minuten und ganz ohne lästigen Papierkram eröffnen. Füllen Sie für die Depoteröffnung einfach den Online-Antrag aus. Eine Legitimierung via Post- oder Video-Ident ist im Anschluss nicht nötig. DEGIRO identifiziert Sie mithilfe einer bestätigenden Banküberweisung Ihrerseits.

Um Ihren Account freizuschalten, haben Sie zwei Möglichkeiten. Für eine direkte Freischaltung tätigen Sie die Erstüberweisung in Ihr DEGIRO Depot per Sofortüberweisung. Wählen Sie eine Einzahlung via SEPA-Überweisung, nimmt die Freischaltung üblicherweise bis zu zwei Werktage in Anspruch. Egal, welche Möglichkeit Sie wählen: Die Einzahlung muss vom registrierten Referenzkonto aus erfolgen.

So funktioniert der Depotübertrag

Der Antrag auf Depotübertrag funktioniert per einfachem Formular online. Allerdings müssen Depotwechsler eine Zusatzgebühr in Kauf nehmen. DEGIRO erhebt bei einem Depotübertrag eine Gebühr von derzeit 10 Euro pro offener Position (Stand: April 2020). Wer mit einem breit gestreuten Aktien- und ETF-Portfolio zu DEGIRO wechseln will, sollte sich also gut überlegen, ob der Broker die richtige Wahl ist: Bei vielen anderen Anbietern wie zum Beispiel bei Smartbroker ist der Depotwechsel kostenlos.

Die wichtigsten Fragen zu DEGIRO

Erhebt DEGIRO Depotführungsgebühren?

Nein. Wie bei den meisten Online-Brokern ist die Depotführung auch bei DEGIRO kostenlos. Sie müssen dafür keine Bedingungen wie Mindesteinlagen oder eine bestimmte Anzahl von Trades im Jahr erfüllen. Anmelde- oder Einrichtungsgebühren werden ebenfalls nicht erhoben.

Bietet DEGIRO ETFs kostenlos an?

Ja. Bei DEGIRO gibt es viele ETFs, in die Sie kostenlos investieren können. Dabei gilt: Der erste Handelsvorgang im Monat ist bedingungslos kostenfrei. Weitere kostenlose Ausführungen im selben Kalendermonat sind allerdings an Bedingungen geknüpft. Entweder geht der Handel in die gleiche Richtung wie der erste Trade (zum Beispiel ein weiterer Kauf, wenn schon beim ersten Mal gekauft wurde) oder das Ordervolumen ist größer als 1.000 Euro (oder USD).

Gibt es ETF-Sparpläne?

Nein, DEGIRO bietet keine ETF-Sparpläne an. Auch Aktien oder Fonds können nicht bespart werden.

Wie funktioniert die Einlagensicherung bei DEGIRO?

Anders als die meisten Anbieter für Wertpapierdepots ist DEGIRO keine Bank. Das bedeutet, dass die übliche Einlagensicherung von 100.000 Euro, die Banken ihren Kunden bieten können, bei DEGIRO nicht gilt. Trotzdem brauchen sich Kunden in der Regel keine Sorgen um Ihr Geld zu machen. Erstens hat die EU für Finanzdienstleister wie DEGIRO einen Fonds geschaffen, der eine Einlagensicherung immerhin bis zu 20.000 Euro garantiert. Zweitens ist degiro gesetzlich dazu verpflichtet, Kundengelder und Unternehmensvermögen separat zu verwahren. Kundengelder gelten damit als Sondervermögen, auf das Gläubiger keinen Zugriff haben. Selbst im Falle einer Insolvenz ist Ihr Vermögen also in der Regel bis zu 100 Prozent abgesichert.

Was müssen DEGIRO-Kunden bei der Steuerklärung beachten?

DEGIRO ist ein niederländischer Broker. Das bedeutet, dass er Umsätze nicht automatisch an den deutschen Fiskus weitergibt. Damit auch deutsche Kunden bei der Steuerklärung nichts übersehen, bietet der Broker in seinem Kundenbereich einen Reiter „Berichte“, in dem automatisch alle wichtigen Dokumente und Informationen für die Steuer abgespeichert werden.

Saskia arbeitet seit 2017 im Finanzbereich und hat dort auch ihr Volontariat absolviert. Ihre Schwerpunkte liegen vor allem bei den Themen Wertpapierdepot sowie Unfall- und Sterbegeldversicherung.

Degiro: Erfahrungen, Meinungen, Kritik

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Stilisierte Sprechblasen in Schwarzweiß Diskussionsforum
  • Ich bin mit degiro sehr zufrieden. Was vielleicht zu wenig erwähnt wird, ist das im Vergleich zu anderen Brokern mit wesentlich höheren Ordergebühren, es sich gerade für Kleinanleger lohnt ,auch mal kleine Mengen Aktien zu kaufen oder zu bereits Vorhandenen dazu zu kaufen. So das es sich im Verhältnis zur Dividende noch lohnt.Zur Steuererkkärung ,die Jahresübersicht ist so genau und einfach bei degiro aufgelistet das es kein Problem ist ,eine Steuererklärung zu erledigen.Des weiteren werden nur deutsche Aktienerträge bei degiro nicht automatisch besteuert.Quellensteuern für z.b US-Aktien werden auch bei Degiro automatisch versteuert und auch sehr übersichtlich im Jahresbericht ausgewiesen. Daraufhin auch für mich unverständlich in ihrer Bewertung, was soll das für ein Plus bei andern Brokern sein ,wenn Kapitalsteuer für Deutsche Aktien automatisch abgezogen wird, sobald man über den Freibetrag kommt oder Quellensteuer im Ausland gezahlt
    hat ,ist es sowieso verpflichtend dies beim Finanzamt anzugeben. Und es macht es nicht einfacher Abzug der Steuer davor oder da nach, die Steuerklärung muss dann sowieso machen.Danke

    • Hallo lieber User,

      es freut uns, dass Sie mit DEGIRO so zufrieden sind. Darüber, dass Kapitalerträge in der Steuererklärung angegeben werden müssen, sobald der Sparerpauschbetrag von 801 Euro überschritten wird, sind Sie allerdings falsch informiert. Da die Abgeltungssteuer von den Banken und Brokern seit 2009 automatisch an das Finanzamt abgeführt wird, ist dies nicht mehr verpflichtend.
      Unseren Hinweis, dass DEGIRO als niederländischer Broker „Umsätze nicht automatisch an den deutschen Fiskus weitergibt“, verstehen wir trotzdem keineswegs als Kritik an oder Nachteil von DEGIRO. Vielmehr geht es uns darum, darauf aufmerksam zu machen, dass die Steuererklärung auch für DEGIRO-Kunden unproblematisch zu handhaben ist. Sie erwähnen das in Ihrem Kommentar: In der Jahressteuerbescheinigung wird für jeden ganz einfach deutlich, welche Beträge wo in der Anlage KAP aufzuführen sind.

      Viele Grüße,
      Saskia (Redaktion)

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