Peaks: Bei diesem Robo-Advisor kommt Kleingeld groß raus

Robo-Advisor

  • Günstige Gebühren
  • Übersichtliche Anlagemöglichkeiten
  • 4 Risikostufen von mild bis feurig
  • Innovative Wechselgeld-Investition
Pro
  • Günstig kleine Beträge sparen
  • Vier verschiedene Anlage-Strategien
  • Automatische Sparfunktion
  • Nachhaltige Investment-Strategien
Kontra
  • Nur als App verfügbar
  • Jahresgebühr

Peaks ist der Pfennig-Fuchser unter den Robo-Advisorn. Mit der App sammelst du ganz einfach „Kleingeld“, das du gerade nicht benötigst, und legst es automatisch gewinnbringend in ETFs an. Dabei wählst du aus vier Portfolios deine Anlage-Strategie. Peaks kooperiert mit der niederländischen Rabo-Bank.

So viel kostet Peaks

Im Leben hat alles seinen Preis – so auch das Geldinvestment. Peaks verspricht, weder Zeit noch Mühe zu sparen, um dein Kleingeld gewinnbringend anzulegen. Hierfür verlangt der Anbieter eine Gebühr. Bei einem Gesamtinvestment von weniger als 2.500 Euro zahlst du eine feste Summe von 1 Euro im Monat. Hast du mehr als 2.500 Euro investiert, hast du eine volumenabhängige Jahresgebühr von 0,5 Prozent.

Welche weiteren Gebühren fallen bei dem Robo-Advisor an? Bei jeder Ein- oder Auszahlung von Geld sowie einem Wechsel des Portfolios fallen Transaktionskosten an, die direkt an die Börsenplätze und Aktienhändler der Indexfonds gehen. Hier kannst du mit ca. 0,03 bis 0,05 Prozent des Transaktionsvolumens rechnen. Peaks selbst erhebt für Transaktionen jedoch keine Gebühren.

Das waren auch schon alle Kosten, mit denen du rechnen kannst. Damit du prüfen kannst, ob sich dein Einsatz lohnt, nutzt du Peaks drei Monate kostenlos.

So investiert Peaks dein Geld

Bei Peaks investiert du in börsengehandelte Indexfonds, meist ETFs genannt. Das Prinzip ist sehr einfach: ETFs bilden Aktienindizes nach, beispielsweise den DAX, S&P 500 oder den Weltaktienindex MSCI World.

Dabei hat sich Peaks Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. Was heißt das genau? Ausgeschlossen werden sollen Unternehmen, die Menschenrechte verletzen, in Kinderarbeit oder Korruptionsskandale verwickelt sind oder Schäden in der Umwelt verursachen. Dabei werden die sogenannten ESG-Faktoren zugrunde gelegt: Environmental (Umwelt), Social (Sozial) und Governance (gute Unternehmensführung). Peaks hat nur ETFs mit Unternehmen zur Auswahl, die die ESG-Kriterien erfüllen.

Anlageklassen für jedes Temperament: Von mild bis feurig

Bei Peaks wählst du unter vier verschiedenen Portfolios und unterschiedlich langen Laufzeiten aus: Von „mild“ bis „feurig“ reicht das Angebot: Peaks bezeichnet damit die generelle Risikoerwartung der Portfolios. Dabei unterscheiden sich die Portfolios v.a. in der Zusammensetzung aus Aktien- und Anleihenfonds. Zu jedem Peaks-Portfolio gehören zwar die gleichen vier Aktienfonds und zwei Anleihenfonds. Über die Risiko- und Renditeerwartung entscheidet jedoch der Aktienanteil im Portfolio.

Bei einem „milden“ Portfolio stecken mehr Anteile in Anleihefonds als in Aktienfonds. Für das Portfolio erwartet Peaks also bei einem geringen Risiko eine jährliche Rendite von ca. 3,2 Prozent bei einer möglichen Laufzeit zwischen 2 und 5 Jahren. Zum Vergleich: Das „feurige“ Portfolio ist riskanter (90 Prozent Aktien-ETFs), bietet jedoch eine erwartete Jahresrendite von 6,5 Prozent.

Es besteht jederzeit die Möglichkeit, Geld abzuheben und das Konto zu kündigen. Die Aktienfonds setzen sich aus nachhaltigen Aktien aus aller Welt zusammen: Aus USA, Europa, Asien und Australien sowie Schwellenländern. Bei den Anleihen investiert Peaks in europäische Anleihen und Anleihen für nachhaltige europäische Unternehmen.

Sparpläne: Sparschwein goes digital

Um zu sparen, bietet Peaks verschiedene Möglichkeiten: Aufrunden, regelmäßig einen festen Betrag oder spontan einzahlen.

Sparen mit Peaks:

  • Wechselgeld: Peaks rundet automatisch alle Banktransaktionen zum nächsten vollen Euro auf. Das Wechselgeld wird am Ende der Woche investiert.
  • Monatlich investieren: Einen festen Betrag, beispielsweise 150 Euro, am letzten Werktag des Monats investieren.
  • Fester Betrag pro Tag: Jeden Tag einen festen Betrag zwischen 1 und 10 Euro zur Seite legen und am Ende der Woche investieren.

Einige der Aktien und Anleihen schütten regelmäßig Erträge aus, die Peaks automatisch wieder investiert.

Banking: Wie nutze ich Peaks?

Peaks gibt es nur als App für Android- und Apple-Geräte und nicht als Desktop-Variante. Alle Funktionen müssen also über die App ausgeführt werden. Diese bietet auch den Zugang zu allen Informationen über dein Vermögen, deine Ein- und Auszahlungen und die Rendite sowie die aktuelle Portfolio-Aufstellung.

Nach dem Einloggen erscheint ein Dashboard mit dem Gesamtwert deiner Investitionen. Über einen Button kannst du jederzeit Geld ein- oder auszahlen. Außerdem kannst du dir anzeigen lassen, wieviel Kleingeld du in der jeweiligen Woche bereits angesammelt hast. Am Ende der Woche wird dieser Betrag in die gewählte Anlage-Strategie investiert.

Im Video: Peaks bei Galileo

Peaks: Start-up mit Unterstützung

Die Finanz-Start-up Peaks stammt aus den Niederlanden und wurde 2016 von Rutger Beens, Tom Arends und Sijbrand Tielemann gegründet. Noch im Dezember des gleichen Jahres durfte sich das Start-up über eine Investition der niederländischen Rabobank freuen. Peaks wird zwar unterstützt von der Rabobank, ist aber ein eigenständiges Unternehmen. Die ETFs erwirbt Peaks an drei verschiedenen Börsenplätzen: Euronext Amsterdam, London Stock Exchange und XETRA.

Eröffnung beim Robo-Advisor Peaks

Wenn du ein Anlagekonto bei Peaks eröffnen möchtest, kannst du einfach die Peaks-App auf dein Smartphone oder iPad runterladen und starten. Nach dem Download musst du ein Konto in der App anlegen: Hierzu gibst du deine gültige E-Mail-Adresse ein. Danach erfolgt eine Online-Legitimierung. Außerdem musst du deine Steuer-ID hinterlegen.

Möchtest du die Funktion „Automatisches Aufrunden“ nutzen, verknüpfst du die App auch mit deinem Girokonto. Hast du alles eingerichtet, entscheidest du dich für eins der bestehenden Portfolios.

Peaks im Vergleich mit der Konkurrenz

Im Vergleich mit anderen Wettbewerbern sticht bei Peaks vor allem die niedrige Mindestanlage heraus. Scalable Capital und Ginmon etwa setzen da deutlich höhere Hürden für Sparer. Im Gegenzug bieten diese Anbieter aber auch eine größere Investmentauswahl.

Robo-Advisor

Mindesteinlage:

1 Euro

Mindestsparrate:

1 Euro

Portfolios:

4 Stück

Robo-Advisor

Mindesteinlage:

10.000 Euro

Mindestsparrate:

50 Euro

Portfolios:

23 Stück

Robo-Advisor

Mindesteinlage:

1000 Euro

Mindestsparrate:

50 Euro

Portfolios:

10 Stück

Die wichtigsten Fragen zu Peaks

Wie die digitale Vermögensverwaltung per Robo-Advisor an sich ist auch Peaks relativ neu am Markt für Privatanleger. Da stellen sich vielen Menschen fragen. Wir haben die wichtigsten gesammelt und geben die Antworten.

Wie viele Anlageportfolios hat Peaks?

Bei Peaks wählst du zwischen vier Portfolios mit unterschiedlichem Risiko und verschiedener Laufzeit aus.

Kann ich nur über die App oder auch im Browser handeln?

Peaks gibt es nicht in einer Desktop-Version. Alle Funktionen und Informationen steuerst du über die App.

In welche Produkte wird investiert?

Peaks investiert in Indexfonds mit Anleihen und Aktien von nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen in der ganzen Welt.

Was hat es mit dem Kleingeld-Investieren auf sich?

Beim Kleingeld-Investieren rundet Peaks alle Banktransaktionen auf den nächsten vollen Euro-Betrag auf. Das gesammelte Wechselgeld wird Ende der Woche investiert.

Erfahrungen mit Peaks: Meinungen, Fragen und Austausch

Du hast bereits Erfahrungen mit Peaks sammeln können? Oder hast Fragen zum Anbieter? Gern kannst dich mit uns und der Community austauschen.

Stilisierte Sprechblasen in Schwarzweiß Diskussionsforum
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